Klinikum schafft Atemschutzmasken an

Coronavirus: Hausärzte im MK in der Pflicht - Kliniken schaffen Atemschutzmasken an

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Das Klinikum und die Sportklinik Hellersen haben FFP2-Masken (Foto) und FFP3-Masken angeschafft. 

Lüdenscheid - Sowohl die Sportklinik Hellersen als auch das Klinikum und das Gesundheitsamt sind gut auf eventuelle Coronavirus-Fälle vorbereitet. Das Gesundheitsamt habe sich bereits mit dem Rettungsdienst abgestimmt und im nächsten Schritt sollen die Arztpraxen sensibilisiert werden.

"Bisher ist aber kein Fall im Märkischen Kreis gemeldet", sagt Ursula Erkens, Pressesprecherin des Märksichen Kreises. Die Sportklinik Hellersen als auch das Klinikum haben sich jedoch auch für mögliche Fälle vorbereitet.

„Wir haben Material wie Schutzkleidung und spezielle Masken vorrätig und an verschiedenen Punkten im Haus, wie im Eingangsbereich und an der Notaufnahme, wurden Plakate platziert, wie man sich verhalten sollte, wenn der Verdacht auf den Coronavirus besteht“, sagt Corinna Schleifenbaum, Pressesprecherin des Klinikums.

So sollten die betroffenen Patienten nicht die Notaufnahme betreten, sondern klingeln und sich unter Schutzmaßnahmen von den Mitarbeitern durch einen separaten Eingang hereinbringen lassen. Schulungen fanden ebenfalls statt. „Der Umgang mit höchst infektiösen Krankheiten gehört jedoch zum Alltag in einer Notaufnahme“, betont Corinna Schleifenbaum.

Die Sportklinik Hellersen hat ebenfalls die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen FFP2- und FFP3-Masken angeschafft sowie Stellen, die als erstes von Patienten aufgesucht werden mit Utensilien wie Desinfektionsmittel und Handschuhen ausgestattet. „Die Mitarbeiter erhielten einen Maßnahmenplan und es gab Schulungen“, nennt Pressesprecherin Sarah Pawlik weitere Maßnahmen zur Vorbereitung. Zudem seien Mitarbeiter angewiesen, eintreffende Patienten zu fragen, ob sie sich in den vergangenen drei Wochen im Ausland aufhielten, und zu prüfen, ob sie risikobehaftet sind.

Personen, die sich im Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt mit einer am Coronavirus erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sind dazu angehalten, einen Arzt aufzusuchen. Denn das Gesundheitsamt kontrolliert zum Beispiel nicht Firmen, die einen Sitz in China haben, oder andere Institutionen, ob jemand der Angestellten in den Märkischen Kreis eingereist ist. „Der Kreis hat keine Daten, wer in China war“, erklärt Erkens.

Bevor ein Patient mit dem Verdacht auf den Virus einen Arzt aufsuche, solle er diesen jedoch unbedingt telefonisch kontaktieren und die Situation schildern. Das sei wichtig, erklärt das Robert-Koch-Institut.

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