Gastrobetriebe dicht - Bauherr zieht Arbeiten in Altstadt vor

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Während der Tiefbauarbeiten in der Altstadt ist ein Teil des Graf-Engelbert-Platzes Lagerstätte für Material.

Lüdenscheid – Nicht überall herrschte lähmender Stillstand während der Corona-Abschottung. Die Tiefbauarbeiten in der Altstadt liefen weiter.

„Wir sind sehr gut durchgekommen“, sagt Enervie-Sprecher Andreas Köster auf Nachfrage. Die Tiefbauer hätten auch in der Zeit des Lockdown weiterhin zu tun gehabt: „Die Dienstleister sind gut ausgelastet.“ Auch die befürchteten Behinderungen hätten sich zwangsläufig in Grenzen gehalten, da der übliche Geschäftsbetrieb an den Arbeitstagen ausgefallen sei. Wenn man so wolle, sei das wenigstens ein kleiner Vorteil der Pandemie gewesen. 

Dass der 1. Bauabschnitt von der Herzog-/ Ecke Marienstraße bis zum Graf-Engelbert-Platz nun erst im Juni trotzdem mit etwas Verspätung abgeschlossen wird, hat einen triftigen Grund: „Wir haben einen Teil der Arbeiten vorgezogen. Einige Versorgungsanschlüsse von den Gastronomie-Betrieben haben wir im Lockdown vorgezogen, um das zum Neubeginn fertig zu haben.“ 

Ursprünglich geplant war, den ersten Bauabschnitt bereits Ende Mai abzuschließen. Aktuell müssen aber noch die Rohrleitungsarbeiten abgeschlossen und dann das Kopfsteinpflaster wieder verlegt werden. „Der Kollege Projektleiter ist sehr zufrieden“, betont Köster. 

Und die Anwohner offensichtlich auch. Ihm sei nur eine Rückmeldung bekannt, erzählt der Enervie-Sprecher: „Eine Anliegerin hat sich bedankt für die schnelle und saubere Arbeit.“ Das soll nun Ansporn sein für die beiden noch folgenden Bauabschnitte in der Altstadt, die der Erneuerung von Gas- und Wasserleitungen sowie dem Neubau und der Umbindung von Hausanschlüssen dienen. 

Im Zuge dieser Arbeiten der Enervie Vernetzt wird der Stadtentwässerungsbetrieb Lüdenscheid Herscheid (SELH) ebendort zugleich Kanalschachtsanierungen vornehmen. 

Im zweiten Bauabschnitt werden nun die Gas- und Wasser-Hauptversorgungsleitungen in der Ringmauerstraße zwischen Wilhelmstraße und Marienstraße erneuert. Im Anschluss daran werden auch hier die Hausanschlüsse erneuert oder umgebunden. Damit will man bis Ende Juli fertig sein. 

Der dritte Bauabschnitt betrifft die Schemperstraße. Geplanter Zeitraum hierfür: Anfang August bis Ende September. „Im Großen und Ganzen können wir ganz zufrieden sein unter den Umständen“, resümiert Köster den bisherigen Verlauf. „Das Wetter hat uns auch in die Karten gespielt.“

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