Die Mitarbeiter machen viele Überstunden

Coronavirus im MK: Ansturm auf Apotheken, Menschen horten Medikamente

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Schutzwände aus Acrylglas im Kassenbereich sollen für zusätzliche Sicherheit in der Staberg-Apotheke sorgen.

Neben vielen anderen Geschäften ist der Ansturm auch in den Apotheken groß. Neben Lebensmitteln horten einige Menschen nun auch Medikamente.

Lüdenscheid - „Wir arbeiten ohne Ende. Meine Mitarbeiter machen viele Überstunden. Wir müssen überlegen, ob wir die Öffnungszeiten einschränken. Das möchte ich nicht machen, ich liebe meine Kunden. Aber es ist momentan sehr schwer“, sagt Dr. Gunther Fay, Inhaber der Staberg- und der Bären-Apotheke sowie Sprecher der Apotheken. 

Denn jetzt werden nicht mehr nur Lebensmittel gehortet, sondern auch Medikamente. Sowohl Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol als auch Fieber- oder Erkältungsmittel und viele Medikamente für Kinder werden gekauft. 

Coronavirus in Lüdenscheid: Schmerzmittel ausverkauft

160 Packungen Paracetamol habe er jetzt verkauft und sei damit bei diesem Schmerzmittel ausverkauft. Bei so viel Kundenkontakt möchte er seine Mitarbeiter und sich selbst schützen. Daher wurde ein Spuckschutz an den Verkaufstischen aufgebaut. Am Dienstag wurden zudem Schutzwände aus Acrylglas im Kassenbereich aufgestellt. Nach aktuellen Erlassen werden sich auch die Öffnungszeit verschiedener Läden ändern.

Den Mitarbeitern ist freigestellt, ob sie zusätzlich Handschuhe und Mundschutz tragen möchten. Zudem achtet Dr. Gunther Fay darauf, dass sich nicht zu viele Kunden in der Apotheke befinden, maximal zwölf bis 14 Personen. Die übrigen werden gebeten, einen Moment draußen zu warten.

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