Bekanntgabe aus dem Rathaus

Coronaschutzverordnung: Das sind die Regeln für Lüdenscheid

Provisorische Schutzmaßnahmen schützen Kassierer und Kassiererinnen in einer Filiale von Penny.
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Symbolbild

Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine überarbeitete Coronaschutzverordnung veröffentlicht. Die Lüdenscheider Stadtverwaltung gibt die Regelungen bekannt, die demnach ab Montag, 25. Januar, bis zum 14. Februar gelten.

Lüdenscheid - In den folgenden Bereichen müssen künftig medizinische Masken, so genannte OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken des Standards KN95/N95 getragen werden: in Bus und Bahn, beim Einkauf in Geschäften, Supermärkten, Apotheken und Tankstellen, in Arztpraxen, Kliniken und sonstigen medizinischen Einrichtungen und in Gottesdiensten, hier auch am Sitzplatz.

In der Lüdenscheider Innenstadt sowie auf dem Lüdenscheider Wochenmarkt darf weiterhin eine Alltagsmaske getragen werden.

Kontaktbeschränkungen

Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind weiterhin nur im eigenen Haushalt und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Generell sollten Kontakte unverändert auf das absolut notwendige Minimum beschränkt werden. Partys und vergleichbare Feiern sind weiterhin nicht erlaubt.

Regelungen für den Arbeitsplatz

Die Regelungen für den Arbeitsplatz und das Homeoffice sind in der Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundes festgeschrieben. Neben den bereits bestehenden Regelungen sind darin seit dem 20. Januar die folgenden Punkte festgeschrieben:

Überall dort, wo es möglich ist, muss Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice angeboten werden. Dort, wo Arbeiten in Präsenz weiter erforderlich ist und kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann, sind medizinische Masken künftig Pflicht. Die Masken sollen die Unternehmen den Beschäftigten zur Verfügung stellen.

Gottesdienste

Bei Gottesdiensten oder anderen Versammlungen in Kirchen, Synagogen und Moscheen müssen künftig durchgängig medizinische Masken getragen werden. Religionsgemeinschaften, die keine Corona-Schutzkonzepte vorgelegt haben, müssen Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmern beim Ordnungsamt vorab anzeigen, am besten per E-Mail an corona@luedenscheid.de.

Handel und Dienstleistungen

Der Einzelhandel bleibt bis auf die bekannten Ausnahmen - dazu zählen Waren des täglichen Bedarfs - geschlossen. Geschlossene Läden dürfen bestellte Waren ausliefern oder versenden. Kunden können bestellte Waren abholen, wenn Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, bleiben bis auf die bekannten Ausnahmen untersagt.

Kultur und Bildung

Für die städtischen Kultur- und Bildungseinrichtungen in Lüdenscheid gelten derzeit die folgenden Regelungen: In der Musikschule und der Volkshochschule (VHS) findet kein Präsenzunterricht statt, es gibt aber Online-Angebote. Die Stadtbücherei und das Stadtarchiv sind telefonisch und online erreichbar für Kunden. Eine kontaktfreie Ausleihe und Rückgabe von Medien in der Bücherei ist möglich.

Die Museen und die Galerie der Stadt Lüdenscheid bleiben geschlossen, stellen aber digitale Angebote zur Verfügung.

Die bis zum 14. Februar geplanten Veranstaltungen im Kulturhaus fallen aus. Der Verkauf von Eintrittskarten für kommende Veranstaltungen wird weiterhin ausgesetzt. Online erworbene Tickets für ausgefallene Veranstaltungen werden automatisch erstattet. An der Theaterkasse erworbene Einzeltickets können dort zu folgenden Zeiten zurückgegeben werden:

Dienstag, Donnerstag und Samstag: 10 bis 13 Uhr; Mittwoch und Freitag: 15 bis 18 Uhr.

Der Spielbetrieb ruht, die Räume des Kulturhauses können aber für zwingend erforderliche Veranstaltungen angemietet werden. Denn das Kulturhaus verfügt als Versammlungsstätte über ein entsprechendes Hygienekonzept.

Versammlungen und Veranstaltungen

Grundsätzlich bleiben alle Veranstaltungen bis zum 14. Februar untersagt. Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsvorsorge dienen und nicht verlegt werden können. Ausgenommen sind auch dringend erforderlich Veranstaltungen zur Jagdausübung.

Freizeit, Sport, Gastronomie

Freizeiteinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen. Auch gastronomische Betriebe müssen geschlossen bleiben. Speisen können aber geliefert oder abgeholt werden.

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb ist weiterhin in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen verboten.

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