Digitalisierung schreitet voran

Zu wenig Platz in Brügge: DRK verlegt Testzentrum

drk testzentrum corona
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Einchecken per Handy: DRK-Mitarbeiter Dimitrios Giannas nimmt Melike Tatar im Testzentrum in Empfang.

Überall in Deutschland gewinnen Corona-Tests an Bedeutung. Auch in Lüdenscheid. Angesichts dieser Entwicklung soll das bisher in Brügge angesiedelte Testzentrum des Rotkreuz-Stadtverbands umziehen.

Lüdenscheid – Als neuer Standort ist ein ausrangiertes Industriegebäude an der Nottebohmstraße 5 vorgesehen. Beginnen soll der Betrieb dort Mitte Mai.

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl 72.313 (Stand: 31.12.2019)

Das teilten DRK-Vorstand Georg Heydn und seine Mitarbeiterin Nadine Lemcke im Gespräch mit unserer Zeitung mit. „Die Sache ist bereits in trockenen Tüchern, das Rote Kreuz Lüdenscheid hat die Räume an der Nottebohmstraße angemietet“, so die Worte von Heydn. Kurze Rückblende. Im Dezember vergangenen Jahres hatte das Rote Kreuz Lüdenscheid im DRK-Heim an der Volmestraße in Brügge ein Testzentrum eröffnet. Seitdem finden dort Schnell- und auch PCR-Tests statt.

DRK verlegt Testzentrum: Räumlichkeiten in Brügge begrenzt

Das Problem: Für einen größeren Andrang von Testwilligen sind die Brügger Räumlichkeiten arg begrenzt. Das sei an der Nottebohmstraße ganz anders, weiß Heydn: „Dort stehen uns 1300 Quadratmeter zur Verfügung, die wir noch herrichten müssen.“ Und während das Brügger Testzentrum vor allem am Nachmittag und am Abend geöffnet ist, solle am neuen Standort dann „von montags bis sonntags ohne Pause von 8 bis 20 Uhr getestet werden“.

Neben dem angepeilten Umzug weitere Änderung, die auch bereits greift: die zunehmende Digitalisierung der Test-Formalitäten. Die sieht so aus: Inzwischen sollen sich die Nutzer des Brügger Testzentrums über die Internet-Seite drk-luedenscheid.de nicht nur für einen Test anmelden. Sie können auch gleich digital – und nicht mehr auf Papier vor Ort in Brügge – das nötige Formular mit den persönlichen Daten ausfüllen und ans DRK schicken.

Das wiederum sendet dann eine Bestätigungs-Mail mit QR-Code und einem sogenannten Ticket zurück. Auf diese Weise müssen die Testlinge beim Einchecken im Testzentrum nur noch ihr Handy zücken.

Heydn zum neuen Verfahren: „Das spart natürlich viel Schreibarbeit und damit Zeit. Wir konnten so unsere Testkapazität verdoppeln – von vorher 12 bis 15 Tests auf nun 30 Tests pro Stunde.“ Ihr Schnelltest-Ergebnis erhalten die Getesteten dann als bereits fertiges Zertifikat aufs Handy.

Von Sebastian Schmidt

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