Räumliche Trennung als Sicherheitsmaßnahme

Wegen Corona: STL trifft Vorkehrungen, um die Müllentsorgung zu sichern

STL Fahrzeug Lüdenscheid
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13 Fahrzeuge des STL sind nun am Nattenberg stationiert.

Rund 50 Mitarbeiter und 13 Fahrzeuge des STL haben einen neuen Arbeitsplatz. So soll die Abfallentsorgung auch während der Corona-Pandemie sichergestellt sein.

Der Stadtreinigungs-, Transport und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) hat den Verwaltungstrakt des Nattenberg-Stadions bezogen. Hier sind seit einigen Tagen rund 50 Mitarbeiter und 13 Fahrzeuge untergebracht, die für die Entsorgung des Hausmülls im Stadtgebiet zuständig sind. Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme, um während der Corona-Pandemie über den Winter handlungsfähig zu bleiben.

„Es geht nicht nur darum, die Abfallentsorgung aufrechtzuerhalten, sondern auch darum, in der kalten Jahreszeit den Winterdienst gewährleisten zu können“, sagt Andreas Fritz, stellvertretender Werkleiter des STL. Deshalb fahren die Streufahrzeuge vom Recycling-Hof los, während die Müllwagen vom Nattenberg ausschwärmen. „Durch die räumliche Trennung möchten wir die Ansteckungsgefahr unter den Mitarbeitern so gering wie möglich halten“, so Fritz.

Zu den Aufgaben des am Nattenberg stationierten Personals gehört auch, die Wertstoffsammelstellen im Stadtgebiet anzufahren und dort Altglas- und Altpapier-Container zu leeren. Auch Sperrmüll sammeln diese Mitarbeiter ein.

Wie lange der STL den Ausweichstandort am Nattenberg, der über Aufenthaltsräume, Küche, Umkleiden und Waschräume verfügt, nutzen kann und wird, ist derzeit allerdings völlig offen. „Wir müssen schauen, wie sich die Corona-Situation entwickelt. Davon hängt ja auch ab, ob und wann der Sportbetrieb wieder aufgenommen werden kann“, sagt Fritz. „Dann sehen wir weiter.“

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