Polizei ermittelt

Apotheker vereiteln Betrug: Polizei ermittelt wegen gefälschter Impfausweise

Impfung
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Eine Spritze liegt auf einem Impfpass.

Corona-Schwindler in Apotheken aufgeflogen: Wer der 3G-Regel entsprechend an Veranstaltungen teilnehmen oder etwa ein Restaurant besuchen will, muss bekanntlich geimpft, genesen oder getestet sein. Die Polizei ermittelt nun in zwei Fällen gegen Verdächtige, die sich ihren digitalen Impfpass fürs Smartphone ergaunern wollten.

Lüdenscheid - Wie Polizeisprecherin Wibke Honselmann bestätigt, tauchte ein Mann am Dienstag mit einem gefälschten Impfpass in der Staberg-Apotheke auf und wollte sich das digitale Zertifikat des Robert-Koch-Instituts sichern.

Doch einer Mitarbeiterin der Apotheke kam der Eintrag laut Honselmann „spanisch“ vor, Zweifel an der Echtheit des Arztstempels kamen auf. Das Personal rief die Polizei. Die Beamten stellten den Mann noch in der Apotheke und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Tatbestands der Fälschung von Gesundheitszeugnissen ein.

In einem weiteren Fall, ebenfalls am Dienstag, legte ein bislang unbekannter Täter in der Adler-Apotheke an der Wilhelmstraße einen gelben Impfpass vor, um eine App für sein Smartphone zu bekommen – und kündigte an, den dafür notwendigen Code später abholen zu wollen.

Auch dieser Versuch scheiterte. In dem Formular waren laut Honselmann weder Stempel noch Unterschrift dokumentiert. Die Polizei stellte den Impfpass sicher.

Bereits am Montag war in Iserlohn eine Frau aufgefallen, die mit einer gefälschten Chargennummer in ihrem Impfpass betrügen wollte.

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