Corona-Schnelltests: Termine in Lüdenscheid kaum zu bekommen

Corona-Schnelltest am Testzentrum des Märkischen Kreises
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Vor dem Friseurbesuch erst einmal zum Corona-Schnelltest – das verlangt der Märkische Kreis in seiner jüngsten Schutzverordnung.

Lüdenscheid – Vor dem Friseurbesuch erst einmal zum Corona-Schnelltest – das verlangt der Märkische Kreis in seiner jüngsten Schutzverordnung. Doch das gestaltet sich in der Praxis außerordentlich schwierig.

Tatsache ist: Kurzfristig sind zumindest in den beiden Testzentren des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Kreises in Lüdenscheid überhaupt keine Testtermine zu bekommen.

Das Testzentrum des DRK in Brügge ist für die laufende Woche komplett ausgebucht. Die 200 zur Verfügung stehenden Termine waren am vergangenen Freitag binnen zehn Minuten ausgebucht, bestätigt Nadine Lemcke vom DRK auf Anfrage. Man werde aber ab der kommenden Woche seine Corona-Testangebote ausweiten, da das DRK eine rasant wachsende Nachfrage registriere.

Bisher, so erläutert Nadine Lemcke, habe das DRK-Team täglich etwa 50 Tests bewältigt. Nun könne man sowohl räumlich als auch personell großzügiger disponieren und gehe von 80 Tests pro Tag aus.

In dieser Woche wird (beziehungsweise wurde) am Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag getestet. Die Testtage der kommenden Woche sind Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag.

Am Testzentrum des Märkischen Kreises an der Bahnhofsallee waren am Montagnachmittag bereits alle Termine bis einschließlich Ostermontag, 5. April, vergeben. Danach kann man sich dort erst wieder frühestens am Dienstag, 6. April, und am Donnerstag, 8. April, testen lassen. Das Team an der Bahnhofsallee bewältigt etwa 200 Tests pro Tag.

Bleibt nur, sein Glück bei den 13 anderen Anbietern –vor allem Ärzten und Apotheken – zu suchen, die nach derzeitigem Stand Schnelltests in Lüdenscheid anbieten. Die Station des Unternehmens „EcoCare“ an der Bromberger Straße, die auf der Homepage des Kreises aufgeführt ist, befindet sich allerdings wie auch die genehmigten Stationen in Halver, Menden und Iserlohn (2) nicht in Betrieb. „Das Unternehmen hat ein Konzept vorgelegt, das in Ordnung war, und hat auch eine Beauftragung bekommen“, sagt Kreissprecher Alexander Bange. Auf seine schriftliche Anfrage, ab wann die Stationen in Betrieb sein werden, habe der Kreis allerdings keine Antwort erhalten.

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