Attraktion auf dem Rathausplatz

Trotz Corona: Kommt die Eisbahn? Das sagt das Stadtmarketing Lüdenscheid

Eisbahn Lüdenscheid Rathausplatz
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Noch gibt es die Hoffnung, die Eisbahn in Lüdenscheid im Dezember vielleicht doch eröffnen zu können.

Die Eisbahn gehört in der Vorweihnachtszeit zu den Attraktionen in der Innenstadt von Lüdenscheid. Wird sie trotz Corona-Krise aufgebaut? Das sagt das Stadtmarketing.

Lüdenscheid - Mit dem Aufstellen des Weihnachtsbaumes auf dem Sternplatz würde eigentlich der Aufbau des Weihnachtsmarktes beginnen – ebenso wie der beliebten Eisbahn. Doch während eine zwölf Meter hohe Nordmanntanne seit Montag zumindest ein wenig für weihnachtliche Vorfreude sorgen soll, herrscht auf den Plätzen Leere. Die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Schutzverordnung machen den Weihnachtsmarkt in seiner bisherigen Form ebenso wie die Eisbahn derzeit unmöglich. Zum Leidwesen vieler Passanten, die das muntere Treiben in der Innenstadt vermissen.

Während viele Märkte – sei es in Großstädten oder auch in Lüdenscheid – bereits komplett abgesagt wurden, hegen die Verantwortlichen des Lüdenscheider Stadtmarketings (LSM) noch eine leise Hoffnung: „Natürlich ist zum jetzigen Lockdown alles auf Null gefahren. Aber sollten es die Bestimmungen im Dezember wieder möglich machen und wir die Zustimmung aller Behörden bekommen, dann würden wir die Eisbahn mit einem kleinen Begleitprogramm aufbauen“, erläutert LSM-Geschäftsführer André Westermann.

Denn: Auch wenn es in der Vergangenheit oftmals Kritik an dem Markt gegeben hatte, fragen die Menschen derzeit gezielt nach bestimmten Verkaufsständen oder auch dem Kinderkarussell, weiß Westermann. Und das gilt auch für die Eisbahn. „Viele Schulen haben bereits angerufen.“

Eisbahn in Lüdenscheid trotz Corona? Viele Schulen fragen nach

Und so tragen sich die Verantwortlichen mit dem Gedanken, die Eisbahn Ende November aufzubauen und damit das Risiko einzugehen, sie eventuell doch nicht nutzen zu können. „Ich denke, in Abstimmung mit den Behörden, mit Einschränkungen und den Sicherheitsauflagen würden wir das hinbekommen“, ist Westermann überzeugt. Denn neben dem Vergnügen hat er noch einen anderen Aspekt im Blick: die Nöte der Händler in ihren Verkaufsständen.

„Das ist von existenzieller Bedeutung.“ Durften bis Ende Oktober zumindest einige Buden öffnen, fällt dies im November nun komplett weg. „Aber vielleicht wären ja ein paar Verkaufsstände als Begleitung zur Eisbahn möglich. Und das könnte sich dann ja auch bis in den Januar hineinziehen.“ Bis Mitte November möchten die Verantwortlichen nun zunächst die Entwicklung verfolgen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob im Dezember wieder etwas möglich wäre. „Aber wir haben ja keinen Druck – die Eisbahn wäre innerhalb weniger Tage aufgebaut.“

Bereits abgesagt wurden von den Veranstaltern der Weihnachtsmarkt in der Altstadt, der Markt der guten Taten sowie das Weihnachtsdorf am Klinikum. Derzeit noch geplant ist der Adventsmarkt am Schloss Neuenhof – allerdings ohne externe Aussteller und nur im Freien.

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