Stern-Center öffnet

Corona in Lüdenscheid: Diese Geschäfte öffnen am Montag - und diese nicht

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Hereinspaziert, aber nur in Gruppen von nicht mehr als zwei Personen: Abidin Polat vom Objektschutz und Sicherheitsdienst Lierhaus freut sich auf die Belebung des Stern-Centers ab dem kommenden Montag.

Lüdenscheid - Die Stadt Lüdenscheid hat die Vorgaben für die Lockerung der Corona-Regeln ab Montag konkretisiert. Jetzt ist klar, wer ab Montag wieder öffnen darf und wer nicht. 

  • Die Stadt Lüdenscheid hat die Vorgaben in örtliches Recht umgesetzt
  • Fast alle Geschäfte des Einzelhandels dürfen wieder öffnen
  • Ausnahmen gibt es im Sterncenter und in der Fußgängerzone

[Update: 20.4., 12.05 Uhr] Fast alle Geschäfte in der Innenstadt und im Stern-Center durften am Montag wieder öffnen, doch nicht alle haben das wahrgenommen. Mehrere Geschäfte im Stern-Center sind zu, obwohl sie die Anforderungen der Regierung erfüllen. 

Auch wenn sich die Ausbreitung des Coronavirus in den vergangenen Wochen verlangsamt hat, sind weiterhin strenge Maßnahmen erforderlich, um die Bevölkerung vor einer Ansteckung zu schützen, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Daher haben Bund und Länder am 15. April eine Verlängerung der Kontaktsperre bis einschließlich 3. Mai beschlossen. 

Bereits ab der kommenden Woche sollen einige Bereiche aber wieder langsam hochgefahren werden. Die Stadt Lüdenscheid setzt die aktualisierte Coronaschutzverordnung (CoronaschVO) des Landes NRW um. Demnach dürfen fast alle Läden im Stern-Center wieder öffnen - auch die Gastronomie. Nur rund ein Dutzend Geschäfte des Einzelhandels muss weiter geschlossen bleiben.  

Außerhalb des Stern-Centers betrifft dies Adler, TK Maxx, Sinn, New Yorker und Berlet, die jeweils über mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche verfügen.

Coronavirus in Lüdenscheid: Corona-Regeln werden gelockert

Unter Auflagen dürfen viele Geschäfte ab dem 20. April wieder öffnen. Darunter befinden sich alle Geschäfte bis zu 800 Quadratmeter (genehmigte!) Verkaufsfläche. Die Fläche darf nicht durch bauliche Abtrennungen verkleinert werden.

Auch Geschäfte in Einkaufszentren – und damit auch im Lüdenscheider Stern-Center – dürfen öffnen, solange die Verkaufsfläche eines Ladens nicht größer als 800 Quadratmeter ist. Gastronomiebetriebe im Stern-Center dürfen Speisen verkaufen; der Verzehr ist aber im gesamten Einkaufszentrum verboten. Verstöße ahndet das Ordnungsamt laut Pressestelle der Stadt mit einem Ordnungsgeld in Höhe von 200 Euro. Das Stern-Center-Management kündigte an, am Montag wieder regulär zu öffnen. MitAusnahme von H&M, C&A und Saturn (Woolworth-Öffnung wird noch geklärt) sowie von Frisören und Nagelstudios erwarten alle Läden wieder Kunden. 

Das Stern-Center will den Zugang zum Einkaufszentrum kontrollieren. Jedes einzelne Ladenlokal muss zudem selbst geeignete Maßnahmen ergreifen, damit sich nicht pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche mehr als eine Person im Laden aufhält. 

Das Kontaktverbot bleibt bestehen, die Regeln für den Einzelhandel werden gelockert. 

Unabhängig von der Verkaufsfläche dürfen öffnen: Buchhandlungen, Tierbedarfsmärkte, Bau- und Gartenbaumärkte einschließlich vergleichbaren Fachmärkte (z.B. Floristen, Sanitär-, Eisenwaren-, Malereibedarfs-, Bodenbelags- oder Baustoffgeschäften) sowie Einrichtungshäuser, Babyfachmärkte, Kfz- und Fahrradhändler.

Die XXXL-Gruppe, zu der auch XXXL Sonneborn gehört, wird neben dem Lüdenscheider Haus auch die Filialen in Essen, Oberhausen, Iserlohn, Freudenberg, Hennef und Würselen ab Montag. Aktuell arbeiten die Verantwortlichen des Möbelhändlers mit Hochdruck am Sicherheitskonzept zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern.

Strenge Vorgaben für Einzelhändler, die ab Montag öffnen wollen

Alle Einrichtungen haben geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,50 Metern zwischen Personen zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Corona in Lüdenscheid: Kontaktverbot gilt auch beim Einkauf im Stern-Center

Ganz wichtig: Das Kontaktverbot bleibt bestehen - auch beim Einkaufen in den nun geöffneten Geschäften. Für die meisten anderen Bereiche bleiben die bisherigen Regelungen bestehen, die seit dem 23. März in Kraft sind. Das bedeutet:

  • Versammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind nicht zulässig. Ausgenommen sind die Kernfamilie und Lebenspartner.
  • Gaststätten und Restaurants dürfen keine Gäste mehr in ihren Räumlichkeiten bedienen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und Cafés, Spielhallen, Theater, Kinos und Museen bleiben geschlossen. Dieselbe Regelung gilt für Prostitutionsbetriebe. Auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen und ähnlichen Einrichtungen ist weiterhin untersagt. Ebenso ist öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich der Betrieb derzeit nicht gestattet.
  • Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen dürfen ebenfalls derzeit nicht mehr öffnen.
  • Das Verbot betrifft auch die Spiel- und Bolzplätze in der Stadt. Darüber hinaus ist jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen sowie sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen verboten.
  • Veranstaltungen, Versammlungen sind bis auf weiteres untersagt, Gottesdienste finden ebenfalls nicht statt. Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, bleiben bis auf wenige Ausnahmen verboten.

Alle Informationen zum Coronavirus und seinen Folgen gibt es in unserem Corona-Ticker für den Märkischen Kreis

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