Bewältigung der Pandemie

Corona im MK: Bundeswehr-Soldaten nehmen Abstriche von Schülern

Generalarzt Dr. Bruno Most besuchte die Soldaten an der Teststation in Lüdenscheid. 
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Generalarzt Dr. Bruno Most besuchte die Soldaten an der Teststation in Lüdenscheid. 

Bundeswehr-Soldaten unterstützen das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Ein ranghohes Mitglied der Truppe machte sich nun vor Ort ein Bild.

Eine „tolle Arbeit“ attestierte der Generalarzt der Bundeswehr, Dr. Bruno Most, den Soldatinnen und Soldaten, die den Märkischen Kreis an den Teststationen in Lüdenscheid und Iserlohn unterstützen.

Drei Kräfte aus dem Sanitätsregiment 2 aus Rennerod helfen den Kreisbediensteten seit dem 10. November Corona-Abstriche an den Drive-In-Stationen in Iserlohn und Lüdenscheid zu nehmen und zur Analyse ins Labor zu schicken. Das Gesundheitsamt testet vor allem Kontaktpersonen aus Schulen und Kindertagesstätten.

„Die Soldaten sind stolz auf das, was sie leisten. Unser Slogan ‚Wir dienen Deutschland‘ ist aktuell sehr greifbar für die Bevölkerung“, so der Generalarzt Dr. Bruno Most bei seinem Besuch an der Teststation in Lüdenscheid. Krisenstabsleiter Horst Peter Hohage freut sich über die Unterstützung: „Das hilft uns sehr! Die Zahl der Tests ist sehr gestiegen. Wir haben in dieser Woche rund 1.500 Tests vorgenommen“.

Der Märkische Kreis hatte die Bundeswehr um Amtshilfe gebeten, um Infektionsketten wieder schneller zu durchbrechen und so dem Infektionsgeschehen entgegen zu wirken. So trafen am 10. Oktober 20 Soldatinnen und Soldaten ein, um das Gesundheitsamt des Kreises bei der telefonischen Kontaktermittlung zu unterstützen. Durch einen Corona-Fall in der Truppe wurde der Einsatz pausiert.

Seit Donnerstag sind wieder Soldaten der 4. Kompanie des Versorgungsbataillons 7 aus dem hessischen Stadtallendorf vor Ort und helfen bei der Kontaktverfolgung von Corona-Infizierten. Dr. Most versucht so viele Einsatzkräfte vor Ort zu besuchen, wie möglich. Bevor er nach Lüdenscheid kam, war er innerhalb von drei Tagen schon bei sechs verschiedenen Teams gewesen.

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