Fachklinik in Lüdenscheid

Corona-Folgen: Zweite Fachklinik im MK meldet teilweise Kurzarbeit an

Baby in Klinik fÃŒr Geburtshilfe
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Die Berglandklinik in Lüdenscheid, Fachklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, hat für einen Teil der Mitarbeiter Kurzarbeit anmelden müssen. (Symbolbild). 

Lüdenscheid – Nach der Sportklinik Hellersen musste auch die zweite Lüdenscheider Fachklinik im April für einen Teil der Belegschaft Kurzarbeit anmelden.

Zehn der rund 60 Mitarbeiter der Berglandklinik bleiben nun zeitweise zuhause, weil die Fachklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe die politischen Vorgaben umsetzte und daher elektive und ambulante Eingriffe absagen musste. 

Davon nicht betroffen sind der Kreißsaal und die dazugehörige Station sowie die Verwaltung, sagte die kaufmännische Klinikdirektorin der Berglandklinik, Anke Halbekann, auf Anfrage. Auch Notfälle würden selbstverständlich weiterhin behandelt. Der OP-Bereich ist in Bereitschaft. 

„Wir leben davon, dass die Patienten für gynäkologische Eingriffe an uns überwiesen werden. Aus Angst vor dem Coronavirus gehen viele Patienten derzeit aber nicht zum Arzt, das gilt auch für Gynäkologen. Zudem durften wir elektive und ambulante Operationen nicht mehr durchführen“, erklärt Halbekann. 

Die entsprechenden Vorgaben der Bundesregierung treffen alle Fachkliniken, darunter auch die Sportklinik Hellersen. Mit der Anmeldung von Kurzarbeit und Finanzhilfen des Bundes wollte die Berglandklinik Umsatzeinbußen kompensieren. Nun ist die schrittweise Rückkehr in den Normalbetrieb geplant. Dennoch rechnet Halbekann erst zu einem späteren Zeitpunkt mit einem Aufholeffekt bei den elektiven Eingriffen. 

Ohne personelle Einschränkungen ist das Team der Geburtshilfe in der Corona-Krise für (werdende) Mütter und Neugeborene da. Für Schwangere und ihre Partner gibt es einen separaten Eingang.

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