Corona-Fälle in zwei Häusern: Klinikum schließt Abteilung

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Bis zur abschließenden Klärung können in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Lüdenscheid keine neuen Patienten aufgenommen werden.

Mit zwei parallelen Corona-Infektionsgeschehen in ihren Häusern haben es die Märkischen Kliniken in dieser Woche zu tun.

Lüdenscheid – Zwischen den zwei Corona-Infektionen bei Beschäftigten im Klinikum-Haupthaus und dem positiven Testergebnis bei einer Mitarbeiterin der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Haus 4 gebe es keinen Zusammenhang, sagte Klinikum-Sprecherin Kim Bruse auf Anfrage unserer Zeitung. Wie berichtet, war die Infektion der Mitarbeiterin am Dienstag bekannt geworden, daraufhin wurde die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hellersen geschlossen, fünf Mitarbeiter kamen als Kontaktperson in Quarantäne, alle anderen wurden am Mittwoch auf das Virus getestet. 

Durch Testung keine Gefährdung der Patienten

Ergebnisse der Test-Aktion werden für heute, 25. September, erwartet. Schon etwas entspannter ist die Lage im Haupthaus, wo am 18. September zwei Mitarbeiterinnen positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren. Noch am Wochenende wurden 200 Klinik-Mitarbeiter des ärztlichen und pflegerischen Dienstes vorsorglich abgestrichen. Ein zweiter Test fand am Dienstag, 22. September, statt. Wie die Ergebnisse der ersten Testaktion, waren auch die Resultate weiterer Testungen allesamt negativ, teilten die Märkischen Kliniken gestern mit. Aufgrund der Schutzausrüstung der beiden positiv Getesteten, die sie während ihres gesamten Dienstes trugen, seien keine Patienten gefährdet worden. 

Gute Nachrichten von der Intensivstation

„Wir sind froh und erleichtert über dieses Ergebnis“, sagt Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken. „Da es aber um das Wohl unserer Patienten und Mitarbeiter sowie um das der Bevölkerung geht, wollen wir absolut kein Risiko eingehen.“ Aus diesem Grund wird es eine weitere Testaktion geben, deren Ergebnisse im Laufe der nächsten Woche vorliegen sollen. „Hinter uns liegen ein paar aufregende Tage, die uns viel abverlangt haben. Die aktuellen Ereignisse rund um Covid-19 in unserem Hause, führen uns noch einmal vor Augen, wie wichtig die strenge Einhaltung der Hygiene- und Schutz-standards ist“, sagt Kehe. 

Gute Nachrichten gibt es auch von der Intensivstation. Ein Covid-19-Patient konnte nach erfolgreicher Behandlung auf die Normalstation verlegt werden, teilte Kim Bruse mit. Derzeit werden noch vier Patienten mit Sars-CoV-2-Nachweis im Klinikum betreut, einer davon auf der Intensivstation. In häuslicher Quarantäne befinden sich insgesamt 13 Mitarbeiter.

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