Schüler steckten sich bei Familienangehörigen an

Auch Zepp betroffen: Infizierte Schüler an fünf weiteren Schulen im MK

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Am Zeppelin-Gymnasium gibt es einen bestätigten Corona-Fall. 

Lüdenscheid - Nach dem Berufskolleg für Technik und der Grundschule Wehberg gibt es bestätigte Corona-Fälle an mindestens fünf weiteren Schulen in Lüdenscheid. Das wurde am Mittwoch bekannt. 

Betroffen sind unter anderem die Staberger Gymnasien. Die Schulleitungen des Geschwister-Scholl- und des Zeppelin-Gymnasiums informierten in einem Elternbrief über einen bestätigten Covid-19-Fall. Man stehe in Kontakt mit dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises. 

Betroffen sind beide Schulen, weil es sich bei dem infizierten Schüler um einen Schüler der Oberstufe handelt. Die beiden Gymnasien bieten eine gemeinsame Oberstufe an. Nach Angaben von Schulleiter Sebastian Wagemeyer handelt es sich bei dem Infizierten um einen Schüler des Zeppelin-Gymnasiums. Er war am ersten Schultag nach den Sommerferien für maximal drei Stunden in der Schule, nahm unter anderem an der Oberstufenversammlung in der Mensa teil. 

Im Laufe des Vormittags meldete sich die Familie bei der Schule und gab an, dass der Vater soeben ein positives Testergebnis erhalten hat. Als Kontaktperson der Kategorie 1 wurde sein Sohn direkt nach Hause geschickt. Ein anschließend durchgeführter Test war auch bei dem Jungen positiv. 

Nach Angaben des Märkischen Kreises wurden mit dem Jungen drei weitere Schüler aus zwei Kursen unter Quarantäne gestellt. Weitere Schüler sind nicht betroffen. 

Auch an der Richard-Schirrmann-Realschule wurde ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet. Eine weitere Kontaktperson wurde inzwischen ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Es handelt sich bei dem Infizierten nicht um einen Reiserückkehrer. 

Nachdem ein Familienangehöriger positiv getestet worden war, wurde die Theodor-Heuss-Realschule am ersten Schultag durch die Familie informiert. Der Sohn war da bereits wenige Stunden im Unterricht gewesen. Er wurde nach Hause geschickt. Ein Corona-Test bei dem Schüler war positiv. Auch hier wurde eine weitere Kontaktperson ermittelt. 

UPDATE zur Adolf-Kolping-Grundschule: Der Märkische Kreis hat seine Angaben vom Vormittag korrigiert. Demnach gelten die zwei Schüler als Verdachtsfälle. Es liege anders als zunächst gemeldet kein positives Testergebnis vor.  Derzeit werde ermittelt, wer engeren Kontakt zu den Schülern hatte, sagte Kreissprecherin Ursula Erkens. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Unklar ist auch, ob sich Kinder bei einer Reise in den Kosovo angesteckt haben oder bei Familienangehörigen, die zuvor im Kosovo waren. 

Anders als an den weiterführenden Schulen gilt in der Grundschule keine Maskenpflicht. Häufig werden an Grundschulen die gesamten Klassen in Quarantäne geschickt und durch das Gesundheitsamt getestet - wie an der Grundschule Wehberg. An den weiterführenden Schulen sind es nur Schüler und Lehrer mit einem unmittelbaren und längeren Kontakt zu dem Infizierten - wie beim Corona-Fall am Berufskolleg für Technik

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