Bewegte und statische Bilder

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Die Container für die Projektoren wurden aufgestellt.

Lüdenscheid - „Ich erinnere mich gern an ein Low-Budget-Projekt in Djerba zurück, bei dem wir mit Robert zusammengearbeitet haben. Da saß der nächtelang draußen auf einem Webteppich mit seinem PC und hat gearbeitet.“ Der Lüdenscheider Lichtkünstler Tom Groll steht vor der Erlöserkirche. Windböen peitschen durch die Wilhelmstraße, der Himmel ist grau und verhangen. Nicht die besten Voraussetzungen für eine schöne „LichtRouten“-Preview am Samstagabend vor der Erlöserkirche.

Aber die Wettervorhersagen versprechen Besserung. Zumindest trocken soll's werden. Mit Einbruch der Dunkelheit wird ab Samstagnacht die Erlöserkirche angestrahlt – wir berichteten. Das Lüdenscheider Stadtmarketing als Auftraggeber für die „LichtRouten“ macht's möglich zum Auftaktwochenende in die Feierlichkeiten rund um „750 Jahre Lüdenscheid“.

Die beiden kleinen Containerhäuschen, in denen die Projektoren untergebracht sind, werden an diesem späten Nachmittag aufgebaut, eins direkt auf der Wilhelmstraße, das andere etwas oberhalb. Groll: „So können wir den Turm und das Längsschiff nutzen. Robert Sochacki wird live mit zwei Rechnern arbeiten. Wir waren zum Beispiel im Museum und haben typische Lüdenscheider Elemente gefilmt. Kann sein, dass er das mit die Projektion einarbeitet.“

 Die Rede ist von „Modulen in Echtzeit“, bewegten oder auch statischen Bildern – „Robert erzählt da eine Geschichte“. Was genau der polnische Lichtkünstler, der aus der Malerei kommt und schon seit Tagen zu Gast in Lüdenscheid ist, in den nächsten Tagen an die Erlöserkirche wirft, bleibt bis Samstagabend sprichwörtlich im Dunkeln. Appetit holen auf das Licht-Spektakel im Herbst ist der Plan: Ab Samstagabend (20 Uhr) und bis Montagabend sind die sakralen Bilder an der Erlöserkirche zu sehen – mit Ton und Sitzmöglichkeiten.

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