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Container in der Stadt

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Von: Jutta Rudewig

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Im Loher Wäldchen bereiten Helfer einen "Lichtrouten"-Tunnel vor. © Nougrigat

Lüdenscheid - Sternplatz, Kulturhausgarten, Erlöserkirche – was da seit Tagen an vielen Ecken und Plätzen in der Innenstadt einschließlich eines „Weihnachtshäuschens“ aufgebaut wird, sind die Vorboten für das Lichtkunstfestival „Lichtrouten“.

Die Eröffnung wird am Freitag 28. September gefeiert. Start der Führungen, die sich der offiziellen Eröffnung für zehn Tage anschließen, ist an der Humboldt-Villa. „Dort ist auch unser Zentrum für Fragen, für die Assistenzen, für alles, was man so braucht.

Im Moment containern wir die Stadt“, erläutert Kuratorin Bettina Pelz. Sie ist seit Montag in Lüdenscheid, um gemeinsam mit dem Lüdenscheider Lichtkünstler Tom Groll das „Finetuning“ für das Festival zu übernehmen, zu dem einmal mehr nationale und internationale Künstler erwartet werden. In den Containern wird die Technik für die Lichtprojektionen untergebracht.

Einen lebendigen Eindruck konnte man bereits im Frühling gewinnen, als die Künstler Robert Sochacki die Erlöserkirche mit historischen Motiven anstrahlen ließ. Eine ähnliche Fortsetzung wird es auch zu den „Lichtrouten“ geben. Gut sichtbar ist inzwischen auch die Installation der Designer Numen/For Use im Loher Wäldchen. Dort rollen Helfer Klebeband aus und stellen eine Art Spinnennetz her, das begeh- oder besser bekriechbar sein wird.

Auf dem Sternplatz zeichneten niederländische Künstler per Video die Bewegungen einer Tänzerin auf, die zu den „Lichtrouten“ mit acht Projektoren zu sehen sein wird.

Auf ein Rahmenprogramm wie bei den letzten „Lichtrouten“ wird in diesem Jahr verzichtet. Stattdessen gibt es Workshops, zum Beispiel mit Karim Jabbari, der seine eigenen Kunstwerke im Gothaer Parkhaus zeigen wird. Zu den Höhepunkten zählt vor allem für jüngere Lüdenscheider ohne Zweifel das ehemalige Capitol-Kino, das praktisch in letzter Sekunde als Spielort gewonnen werden konnte.

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