Commerzbank: „Erfreuliche Zuwächse“

Lüdenscheid - Die Zahl der Privatkunden der Lüdenscheider Commerzbank ist im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 47 750 gewachsen. Bei privaten Baufinanzierungen legte die Bank sogar um 22 Prozent auf 46,5 Millionen Euro zu. Und auch im Firmenkundengeschäft freuen sich die „Co-Bänker“ um einen Kundenzuwachs von fünf Prozent.

Diese Eckdaten gaben am Montag die Geschäftsführungsmitglieder Markus Meyerfeldt und Robby Seemann bekannt. Die Commerzbank-Region umfasst neben dem Hauptsitz am Rathausplatz Filialen in Altena, Werdohl, Neuenrade, Plettenberg, Meinerzhagen, Kierspe und Halver. Insgesamt sind dort 82 Beschäftigte tätig, 34 davon in Lüdenscheid.

Auf dem heiß umkämpften Privatkundenmarkt hat die Commerzbank „trotz eines konjunkturell schwierigen Umfelds“, wie es am Montag hieß, erfolgreich abgeschlossen. Markus Meyerfeldt: „Dazu haben Angebote wie unser kostenloses Girokonto und die anbieterunabhängige Baufinanzierung beigetragen, die es so bei keiner anderen Filialbank gibt.“

Die Tatsache, dass die Commerzbank für eine Immobilienfinanzierung die günstigsten Angebote von 250 Banken einhole und filtere, habe für eine Steigerung des Geschäftsvolumens von 22 Prozent in diesem Segment gesorgt, so Meyerfeldt. Zeitgleich sei der Wert der Kundeneinlagen um 13,8 auf 235 Millionen Euro gestiegen. „Unser Wachstum zeigt, dass die Neuausrichtung richtig ist. Wir werden den Weg fortsetzen.“

Über ein „erfreuliches Rekordergebnis“ der Mittelstandsbank innerhalb der Commerzbank sprach Direktor Robby Seemann. Die Kundenzahl habe sich auf „deutlich mehr als 400“ gesteigert. Fürs kommende Jahr werde ein Plus von acht Prozent angestrebt. Durch Niederlassungen in mehr als 50 Ländern weltweit könne die Co-Bank heimischen Unternehmen effektiv bei deren Auslandsexpansion unterstützen.

Mit einer Innovation beim Online-Banking hat die Commerzbank als erstes deutsches Geldinstitut das „photoTAN“-Verfahren eingeführt. Es gilt bei der Freigabe von Online--Aufträgen per Smartphone als „besonders sicher und einfach zu bedienen“, so Meyerfeldt. Entwickelt wurde das Verfahren in Kooperation mit der Universität Cambridge.

Olaf Moos

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