Octo-Tussy und der weiße Kai

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Das Ensemble des Cocomico-Theaters zeigte im Kulturhaus „Käpt'n Blaubär“.

Lüdenscheid - Die musikalische Anleihe an die Töne der Band Santiano, einer Formation aus Norddeutschland, die gern mal traditionelle Volkslieder, Schlager, Irish Folk und Seemannslieder mischt, hat der Inszenierung gut getan: Am Mittwochnachmittag gastierte einmal mehr das Ensemble des Cocomico Theaters aus Köln mit dem neu aufgelegten Kindermusical „Käpt’n Blaubär“ auf der Kulturhausbühne.

In Zusammenarbeit mit dem WDR hat das Cocomico-Team das Musical für Familien aufgelegt, mit einer angenehmen Mischung aus Inszenierung, Musik und jeder Menge Seemannsgarn, wenngleich auch die eine oder andere Anspielung für die ganz Kleinen unter den Gästen noch zu hoch war. Von Kapitän „Barbarosa“ war da die Rede, aber auch von „Octo-Tussy“, vom „weißen Kai (Teil eins bis drei)“ und von dem Taucher, einem räuberischen Dreigestirn, das unter dem Verdacht stand, die drei Enkel Käpt’n Blaubärs entführt zu haben. Denn die vorlaute Bande war plötzlich weg. Für Blaubär, Blöd, für die Blume Karin und für Flöt ging’s auf die abenteuerliche Reise nach Safranistan, um das „Auge des Tigers“ in Form eines riesigen Diamantens als Lösegeld zu beschaffen.

Schöne, melodische Lieder birgt das Musical, humoristische Einlagen und ein fünfköpfiges Ensemble, dem man den Spaß an der Inszenierung anmerkt.

Jonas Schweitzer-Faust und Kalli Zmugg führen Regie, Andrea Esser hat die Choreografie übernommen. Beiden ist ein schönes Stück Kindertheater gelungen rund um den weltbesten Lügenbären. - rudi

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