Ehrenmitglied beim CVJM Sierra Leone

Christoph Weiland für Ebola-Engagement geehrt

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Jahresabschlusstreffen des CVJM-Weltdienst-Arbeitskreises mit Reinhard Meyer. Der langjährige Chef der „Bühnenmäuse“ lud mit seiner Gitarre zum Mitsingen von eigenen Liedern ein.

Lüdenscheid - Der CVJM Sierra Leone hat zwei deutsche CVJM-er zu Ehrenmitgliedern ernannt: Neben Susanne Schröder in Ostwestfalen, die während der Ebola-Krise die mobilen ärztlichen Einsätze des „Driving Doctor“-Teams in vorbildlicher Weise organisiert hat, darf der Weltdienstbeauftragte des CVJM-Kreisverbandes Lüdenscheid, Christoph Weiland, sich über diese Auszeichnung freuen. Sie wurde ihm wegen seines großen Engagements für die Ebola-Hilfe verliehen.

Die Nachricht von der Ehrenmitgliedschaft traf unmittelbar vor der letzten diesjährigen Sitzung des Weltdienst-Arbeitskreises in Lüdenscheid ein, in dessen Rahmen zahlreiche CVJM-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter aus dem ganzen Kreisgebiet einen Rückblick auf alle Aktivitäten des ablaufenden Jahres hielten.

Christoph Weiland dankte bei dem Jahresabschlusstreffen allen, die durch ihren persönlichen Einsatz mitgeholfen haben, Geld für die CVJM-Weltdienstprojekte in Sierra Leone und Ghana zusammenzutragen, insbesondere den „Bühnenmäusen“, die in der letzten Saison durch ihre Theaterarbeit die stattliche Summe von 41 018 Euro für das Berufsausbildungszentrum des CVJM Sierra Leone in Kenema eingespielt hatten.

Sein Dank galt ebenfalls dem Team, das die Verpflegungsdienste in den Pausen der insgesamt 29 „Bühnenmäuse“-Aufführungen übernommen hatte. Die Summe von 8612 Euro, die durch den Verkauf von Schnittchen und Getränken zusammengekommen ist, kommt den vom CVJM-Kreisverband unterstützten Projekten in Sierra Leone und den Partnerschaftsprojekten der CVJMs Hülscheid-Heedfeld (Bildungs- und Begegnungszentrum in Tema/Ghana) und des CVJM Werdohl (Kindergarten in Winneba/Ghana) zugute. Die Schule in Kissy (Sierra Leone) wird zu 100 Prozent mit den Einnahmen aus den Verpflegungsdiensten finanziert.

Weiland wies darauf hin, dass viele Menschen in Sierra Leone auch nach Abklingen von Ebola – seit dem 7. November gilt das westafrikanische Land als „Ebola-frei“ – noch auf Unterstützung angewiesen sind, weil die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen das Land und die Gesellschaft noch mehrerer Jahre beschäftigen werden. Mit Hilfe seiner Partner versucht der CVJM Sierra Leone, die Lebensverhältnisse der Familien zu verbessern, deren Hauptverdiener an Ebola gestorben sind und den Ebola-Waisen Zukunftsperspektiven zu geben.

Da der CVJM Sierra Leone bei allem, was er leistet, auf Hilfe angewiesen ist, wird er weiterhin vom Weltdienst-Arbeitskreis des CVJM- Kreisverbandes unterstützt. Alle, die helfen möchten, können Spenden auf sein Konto Nr. 5900 bei der Sparkasse Lüdenscheid (BLZ 458 500 05). IBAN DE33 4585 0005 0000 0059 00 –BIC WELADED1LSD einzahlen. Nähere Informationen erteilt Christoph Weiland, Tel. 0 23 51/95 29 25; c.weiland@rotimie.de.

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