Die Zerbrechlichkeit des Menschen

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Die christlichen Liedermachern Albert Frey und Andrea Adams-Frey gastierten in der voll besetzten Kreuzkirche.

Lüdenscheid - Zu einem krönenden, musikalischen Abschluss der Einweihungsfeier für die neuen Gemeinderäume der Kreuzkirche geriet in der vollbesetzten Kirche das Konzert mit den christlichen Liedermachern Albert Frey und Andrea Adams-Frey.

So waren die Veranstalter sichtlich stolz, diese Musiker, die zum ersten Mal in Lüdenscheid gastierten, in der Kreuzkirche begrüßen zu können: „Das ist etwas Besonderes für uns“, betonte Pfarrer Eckart Link in seiner Begrüßung.

Die beiden Liedermacher erzählten und sangen darüber, was sie als Christ ausmacht, was ihnen ihr Glaube bedeutet und wozu dieser letztlich befähigt: Mensch zu sein, zu reifen, ohne sich verstellen zu müssen. Musik also „über die Zerbrechlichkeit des Menschen und die Herrlichkeit Gottes“, wie es Albert Frey zusammenfasste. Die beiden wurden begleitet von Dirk Benner aus Witten an den Keys, Burkhard Mayer-Andersson aus Wiesbaden am Schlagzeug sowie den Kölner Michael Fastenrath am E-Bass, dazu von der Tochter des Schlagzeugers Dorothea Andersson, zuständig für die Produktion, sowie Techniker Andreas Arndt aus Heilbronn. Es wurde ein Abend unter den „liebenden Augen des Vaters“, wie Adams-Frey es ausdrückte, die von ihrer Drogensucht berichtete, von inneren Verletzungen und ihrer erlebten Heilung. Albert Frey thematisierte die Frage nach dem Sinn des Seins im Älter-Werden, wenn man von den Illusionen leidenschaftlicher, jugendlicher Lebensentwürfe eingeholt wird und erkennen muss, dass vieles anders verlief, als man es sich wünschte. Es war bodenständige, abwechslungsreiche, christliche Musik, transportiert von hochkarätigen Musikern, die doch ihre Spielkunst in den Hintergrund stellten zugunsten ihrer Botschaft. Entsprechend brachten sie Anbetungslieder ruhigen, introvertierten Charakters und Temperamentvolles als Ausdruck innerer Befreiung zu Gehör und luden die Zuhörer zum Mitsingen ein. Diese ließen sich nicht zweimal bitten: die meisten Lieder waren bekannt. Stehender, lang anhaltender Applaus war dann die logische Antwort des Publikums auf dieses ungewöhnliche Konzert -  maya

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