China-Granit soll bis zum Sauerfeld verlegt werden

Zwischen dem neuen Allen-Haus und Sinn-Leffers sind die Pflasterarbeiten mit dem China-Granit angelaufen.

LÜDENSCHEID - Auch der obere Teil der Altenaer Straße, der zwischen SinnLeffers und der Ex-Kaufhalle zum Sauerfeld hinaufführt, wird nun mit demselben chinesischen Granit gepflastert wie vor Jahren schon der Stern- und der Rathausplatz. Die entsprechende Vergabeentscheidung fällte der Bauausschuss nach LN-Informationen am Mittwoch in nichtöffentlicher Sitzung.

Damit, so hieß es, solle ungeachtet des wegen seiner Schmutzempfindlichkeit lange und heftig umstrittenen China-Pflasters ein einheitliches Aussehen von Straße und Plätzen gewährleistet werden. Erste Pflasterarbeiten auf diesem Teilstück der Altenaer Straße liefen unterdessen bereits gestern in Höhe des neuen Allen-Baus am Sternplatz.

Bis zur Einheitlichkeit des Aussehens der neuen Platten mit den alten dürften indes einige Jahre ins Land gehen. Denn auf Stern- und Rathausplatz hat nicht zuletzt dank der marktbedingten Flecken aus Currysauce, zertretenem Obst oder auch Kaugummis längst ein Vorgang eingesetzt, den Experten „Patinierung“ nennen – das Schließen der Poren in der Oberfläche des steinernen Belags.

Unmittelbar nach Auflegen der damals neuen Granitplatten hatte die Stadtverwaltung unter Bürgermeister Friedrich-Karl Schmidt 2004 verfügt, dass Markthändler ihre Stände mit schützenden Matten unterlegen sollten. Als falsch erwies sich unterdessen die damalige Kritik am Preis: Der China-Granit war der billigste Belag, auch günstiger als deutsches Betonsteinpflaster.

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