Juli: Celine Leipold und Biyan Kut

Lüdenscheid - Kinder, die in den Schulferien nicht mit ihren Eltern verreisen können, brauchen trotzdem eine Auszeit mit Abwechslung und Betreuung. Und treffen, wenn sie einen Platz beim CVJM oder der Awo ergattert haben, auf Jugendliche mit Sinn fürs Gemeinwohl.

Celine Leipold

Mit den Ferienspaß-Helfern steht und fällt der Erfolg der Maßnahmen. Stellvertretend für alle jungen Lüdenscheider, die sich hier engagieren, erklärt die LN-Redaktion die beiden Jüngsten unter ihnen zu Lüdenscheidern des Monats Juli. Es sind Celine Leipold und Biyan Kut, beide 13 Jahre jung.

Celine, Schülerin am Geschwister-Scholl-Gymnasium und mit einem Notenschnitt von 1,6 in die Ferien entlassen, hat mit sechs Jahren erstmals an einer CVJM-Aktion teilgenommen. „Ich bin da so reingewachsen“, erklärt sie. Und statt sich mit Freundinnen im Freibad zu entspannen, zieht Celine Leipold es vor, sich ehrenamtlich um Kinder zu kümmern.

Biyan Kurt

„Es herrscht eine tolle Teamatmosphäre im ‘Audrey’s’. Wenn man das Gewusel nicht aushält, ist man allerdings falsch hier.“ Sie hält es gut aus, schließlich will sie mal Lehrerin werden – „oder auch Architektin“. In den Sommerferien bleibt sie in Lüdenscheid. „Erst CVJM, dann zuhause beim Renovieren helfen.“ Eine Reise ist erst für die Herbstferien geplant.

Für Biyan Kut, Helfer am Awo-Ferienstandort Stadtpark, ist die Betreuungsarbeit in erster Linie „eine gute Sache für Kinder, bei der ich selbst auch viel lerne“. Im vergangenen Jahr war er erstmals als Teilnehmer dabei. „Früher hatte ich keine Lust dazu, heute bereue ich, dass ich nicht schon als Kind hingegangen bin.“ Der „Zepp“-Schüler ist überzeugt, dass es wichtig ist, sich sozial zu engagieren und dass er hier die Arbeit mit Spaß verbinden kann. „Das sollten viel mehr Jugendliche machen!“

Nach zwei Wochen Trubel und Einsatz für die Awo-Kinder wird Biyan Kut, Sohn des Linken-Ratsherrn Yasin Kut, den Rest der Sommerferien an der Costa Brava in Spanien verbringen, berichtet er. Und in den Sommerferien 2014 geht’s dann wieder los.

Olaf Moos

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