Vision für die Parkpalette

Hinter dem linken Gebäuderiegel liegt die Wilhemstraße, am oberen Rand Richtung früheres Capitol wäre Raum für einen Spielplatz.

Lüdenscheid - Ein Neubau für die bislang angemieteten Flächen der Volkshochschule über der Parkpalette Turmstraße in der Altstadt – das ist die Vision der CDU für eine attraktive Altstadt und den Erhalt der Bildungseinrichtungen im Kern Lüdenscheids.

Es könnte problemlos funktionieren mit weniger als einem Jahr Bauzeit. Die Vorstatik hat Rüdiger Wilde, CDU-Ratsherr und Architekt, bereits durchgerechnet. 1200 Quadratmeter nutzbare Fläche könnten ohne Wegfall der vorhandenen Parkplätze entstehen. Jede der einzelnen Parkflächen würde bei diesem Modell eine eigene Zufahrt erhalten. Der Bau würde „aufgeständert“ auf die Parkpalette und böte mehr als genug Platz für die Flächen, die die Volkshochschule außerhalb des Alten Rathauses angemietet hat – darunter allein 800 Quadratmeter an der Knapper Straße.

Für Wilde wie auch für den Bürgermeisterkandidaten Björn Weiß und Fraktionschef Oliver Fröhling, die den Vorschlag gestern präsentierten, ließen sich auf diese Weise mehrere Ziele auf einen Schlag realisieren. Der Verbleib der VHS in direkter Nachbarschaft zum Stammsitz wäre gesichert, ein Neubau aller Wahrscheinlichkeit in erheblichem Umfang förderfähig. Im oberen Bereich des Geländes könnte ein Spielplatz, der innenstädtisch zurzeit fehlt, zur Belebung beitragen.

Auf der anderen Seite könnte die Stadt Kosten in Millionenhöhe einsparen, die bei der Herrichtung der Albert-Schweitzer-Schule für VHS-Zwecke anfallen würden. Für die Schule ist laut CDU-Angaben auch ein Investor in Sicht, der dort Wohnbebauung vornehmen würde bei Erhalt der für den Vereinssport wichtigen Turnhalle.

Spiegelnde Fassade

Profitieren würde auch die Volkshochschule selbst, die in funktionalen Räumen ihr Angebot zeitgemäßer gestalten und damit Zukunftssicherheit gewinnen würde. Die Fläche im Gebäudeinnern ließe sich nahezu beliebig unterteilen, so Wilde.

Auch optisch könnte der VHS-Neubau zum städtebaulichen Highlight werden. Selbst mit einer leicht spiegelnden Fassade ausgestattet, würden sich darin die Fronten der umliegenden Gebäude erkennen lassen.

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