Am Montag in der Ratssitzung

Streit um Kulturhaus-Garten: CDU legt neuen Antrag vor    

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Ein Garten für alle? Die Emotionen kochten in den letzten Wochen in Sachen Kulturhauspark hoch.

Den Kulturhausgarten aufwerten, ohne dabei einen „Flickenteppich“ entstehen zu lassen: Nach den zuletzt emotional geführten Diskussionen über die Umsetzung eines „Gartens für alle“ legt die CDU-Fraktion für die Ratssitzung am Montag einen neuen Antrag vor.

Lüdenscheid - Ziel sei es, schnellstmöglich zu einer entscheidungsreifen Planung zur „Aufwertung des Kulturhausgartens als Garten für alle“ zu kommen. „Eine Gesamtplanung inklusive Machbarkeitsprüfung, Zeit-, Kosten- und Finanzierungsplan ist aus unserer Sicht obligatorisch – auch um die bewilligten Fördermittel sinnvoll im Rahmen des Gesamtkonzeptes zu nutzen“, schreibt Ratsherr Christoph Weiland. Zudem bittet die CDU um Beantwortung folgender Fragen:

- Inwiefern hat sich die Verwaltung in der Vergangenheit (vor November 2020) mit einer Umgestaltung des Kulturhausgartens beschäftigt und welche Planungen liegen bereits vor?

- Welchen konkreten Planungsstand kann die Verwaltung zum Aufwertungskonzept geben – vor allem im Hinblick auf die Planung, Umsetzung und Finanzierung der weiteren Bausteine (außerhalb der Förderungen im Rahmen des Investitionspaktes für Sportstätten)?

In ihren Erläuterungen verweisen die Christdemokraten unter anderem auf die Beschlüsse in den Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses. Nun beauftragt die CDU die Stadtverwaltung, schnellstmöglich eine Gesamtplanung zur Umgestaltung des Kulturhausgartens vorzulegen – und zwar mit folgenden Bestandteilen:

- die Planung der einzelnen Bausteine gemäß dem Aufwertungskonzept sowie der Ergebnisse der durchgeführten Bürgerbeteiligung. Das betreffe vor allem einen Neustart des Stadtgarten-Restaurants als einen zentralen Baustein,

- die Prüfung der Machbarkeit der einzelnen Bausteine – zum Beispiel im Hinblick auf die Topografie und Aufteilung des Geländes, eventuelle Alternativen, Genehmigungsverfahren, nachhaltige Nutzungsmöglichkeiten sowie mögliche Haftungsfragen,

- einen Zeit- und Kostenplan für die Umsetzung der einzelnen Bausteine,

- einen Finanzierungsvorschlag für die Umsetzung der Planung (auch im Hinblick auf Förderungs- und anderweitige Finanzierungsmöglichkeiten) und

- die Sicherstellung, dass sowohl die bewilligten Maßnahmen aus dem Investitionspakt für Sportstätten umgesetzt sowie die weiteren Bausteine aus dem Aufwertungskonzept in einem zusammenhängenden, überschaubaren Zeitraum (Ende 2022/Mitte 2023) umgesetzt werden können.

Schon bei der Vorstellung der Pläne waren nicht alle einer Meinung, als es um den Kulturhauspark ging.

Um den Kulturhausgarten aufzuwerten, ohne einen „Flickenteppich“ entstehen zu lassen, müssten Gastronomie, Lichtkonzept, Skulpturen-Garten oder Kleinkunstbühne genauso geplant und umgesetzt werden wie die Sportanlagen.

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