CDU-Kritik an Parkgebühren und VHS-Umzug

LÜDENSCHEID ▪ Die CDU wird die von der Verwaltung angedachten Maßnahmen für ein neues Parkkonzept, von dem sich die Verwaltung im Rahmen der Haushaltskonsolidierung höhere Einnahmen für die Stadtkasse verspricht, nicht mittragen.

Das betonte am Mittwoch im Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt CDU-Ratsfrau Christel Gabler. „Für mich bedeuten die Abschaffung der Brötchentaste und die Verlängerung der Bezahl-Intervalle von 15 auf 30 Minuten eine flächendeckende Gebührenerhöhung, und das macht die CDU nicht mit.“ Auch die vorgesehene Abschaffung unrentabler Parkautomaten sei nicht zielführend. Es müsse – zum Beispiel in der Kluse – einfach mehr kontrolliert werden. Das habe der dortige Apotheker, Dr. Hans-Peter Knauer, aus seiner täglichen Praxis heraus beobachtet. Sie habe grundsätzlich aber nichts dagegen, dass der Vertrag mit der Lüdenscheider Stadtmarketing-Gesellschaft neu verhandelt werde.

Sowohl Gabler als auch ihr Parteikollege Rüdiger Wilde sahen zudem den Umzug der VHS, die bekanntlich gemeinsam mit der Musikschule in die Albert-Schweitzer-Schule einziehen soll, äußerst kritisch. „Hat man eigentlich mal die Nutzer der VHS dazu befragt?“, wollte Wilde wissen. Vielen ältere VHS-Teilnehmer schafften die Steigung von der Bushaltestelle Werdohler Straße zur Kaiserallee nicht und würden damit in ihrer Mobilität beschnitten. Bei der Entscheidung habe man den demografischen Wandel nicht berücksichtigt. Auch die Anbindung durch den öffentlichen Personennahverkehr sei schlecht. „Ist der Umzug wirklich wirtschaftlich“, zweifelte Wilde und mahnte dazu konkretere Aussagen an.

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