Carsten Brinkmann neuer Leiter im Haus Elisabeth

Die langjährige Pflegedienstleiterin Christine Konrad und Caritas-Direktor Hans-Werner Wolff (r.) freuen sich mit Carsten Brinkmann über dessen Ernennung zum Heimleiter.

LÜDENSCHEID – Ein alter Bekannter ist am Donnerstag von Caritas-Direktor Hans-Werner Wolff zum neuen Heimleiter des Hauses Elisabeth an der Graf-von Galen-Straße ernannt worden. Denn Carsten Brinkmann leistete dort schon seinen damals noch 15-monatigen Zivildienst und ist bereits seit 15 Jahren Verwaltungsleiter der Einrichtung.

Bis 2005 leitete Daniela Lenz das Haus Elisabeth, danach wurde die Leitung bei der Geschäftsführung angesiedelt. Doch jetzt hat der Aufsichtsrat der Caritas-Pflege- und Hilfe gGmbH beschlossen, den Posten doch wieder extra zu besetzen. Der Chef einer Einrichtung gehöre in die Heimleitung, begrüßte Hans-Werner Wolff die Entscheidung des Gremiums.

„Die Zeiten sind nicht gerade rosig“, betonte er und listete nicht ausreichende Pflegesätze, die Konkurrenz neuer Pflegeheime in Lüdenscheid gegenüber dem 45 Jahre alten Haus Elisabeth und die immer stärkeren Anforderungen in der Pflege – Stichwort Dokumentationen (wir berichteten) – auf. „Aber wir können auch viel auf der Haben-Seite verbuchen: ein christlich geprägtes Haus in der großen Familie der Caritas und einen Stamm von langjährigen Mitarbeitern, der für Vertrauen und Kontinuität bürgt.“

Ein Buch mit irischen Segenswünschen überreichte Wolff an Carsten Brinkmann, denn der 39-Jährige ist eingefleischter Irland-Fan und hält sich zudem mit Badminton fit. Der neue Chef bedankte sich besonders bei der langjährigen Pflegedienstleiterin Christine Konrad für deren Unterstützung und hofft auch weiterhin auf gute Zusammenarbeit. Überhaupt ist Brinkmann die Team-Arbeit wichtig: „Wir brauchen alle – ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege, in der Verwaltung, in der Küche, der Wäsche-Abteilung oder in der Haustechnik. Alle haben für mich die gleiche Wertigkeit.“ Dazu gehöre es auch, sich einmal aneinander zu reiben oder Widerworte zu geben, setzt Carsten Brinkmann auf einen konstruktiven und fairen Dialog.

Vertreter aus den Reihen der Mitarbeiter und Bewohner gratulierten ihrem „alten Bekannten“, aber doch jetzt neuen Chef zur Einführung an die Spitze des Hauses Elisabeth, in dem 92 Bewohnerinnen und Bewohner zuhause sind.

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