Caritas wirbt für Bundesfreiwilligendienst

Einrichtungsleiter Carsten Brinkmann, Pflegedienstleiterin Christine Konrad und Caritas-Direktor Hans-Werner Wolff (v.l.) werben für den Bundesfreiwilligendienst

LÜDENSCHEID ▪ Der Caritasverband Altena-Lüdenscheid hat für Frauen und Männer, die einen Bundesfreiwilligendienst leisten wollen, viele Betätigungsfelder zu bieten – sei es im Haus Elisabeth an der Graf-von Galen-Straße, in der Sozialstation oder im Café Lisbeth.

„Wer Interesse hat, der kann einen Einblick in verschiedene soziale Berufe in unterschiedlichen Einrichtungen erhalten“, wirbt Caritasdirektor Hans-Werner Wolff um „Bufdis“, wie die neuen Freiwilligen inzwischen auch genannt werden. Der Caritasverband zahlt ein Taschengeld in Höhe von 350 Euro, übernimmt die gesetzliche Sozialversicherung und gleicht die Fahrtkosten aus. Auch 25 Bildungs- und Seminartage sind mit im Paket.

„Nicht nur pflegerische, auch handwerkliche Tätigkeiten können durchgeführt werden“, betont Wolff, der darin gleichzeitig darin auch eine Werbung für die Berufsfelder Pflege und soziale Arbeit sieht.

Als der Zivildienst zuletzt nur noch sechs Monate dauerte, habe man von den Zivis nicht mehr so viel gehabt. Deshalb favorisiere die Caritas jetzt eine Einsatzdauer von zwölf Monaten. Sollten zwingende Gründe dagegen sprechen, sei man allerdings flexibel. Der Bundesfreiwilligendienst sei auch eine Perspektive für Hartz IV-Empfänger.

In Plettenberg habe ein junger Mann bereits seinen Dienst im Altenzentrum St. Josef aufgenommen. Eine 40-jährige Frau beginnt am 15. August im Café Lisbeth und hilft der Caritas mit haushaltsnahen Dienstleistungen.

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