Café mit „Großstadtflair“ öffnet im ehemaligen Leder-Geschäft

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Das „Schröder‘s“-Trio: Willi Denecke, Amalia Schröder und Rüdiger Völkel.

Lüdenscheid – Mit ihrer Geschäftsidee wollen sie „Großstadtflair nach Lüdenscheid bringen“: Der Lüdenscheider und Visionär Willi Denecke will schon Mitte Dezember gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern Amalia Schröder und Rüdiger Völkel ein „Herzensprojekt“ in der Bergstadt eröffnen. 

Das Café „Schröder‘s“, „das wird etwas ganz Besonderes“. Überzeugen wollen sie die Lüdenscheider darin vor allem mit Stil, Charme, Gemütlichkeit und Qualität, sagt Denecke. 

Der Mietvertrag ist bereits unterschrieben, einziehen wird das Café in die Räume des ehemaligen Geschäfts Lederwaren Lingenberg an der Altenaer Straße, das seinen Standort in Lüdenscheid bereits vor einigen Monaten aufgegeben hat.

„Lüdenscheid hat Potenzial“

Im „Schröder‘s“ will das Trio eine Atmosphäre schaffen, die es so in der Bergstadt noch nicht gebe: „Die Gastronomieszene hier ist wenig innovativ, wir wollen das ändern und damit auch anderen Einzelhändlern und Start-ups Mut machen: Traut euch was, Lüdenscheid hat Potenzial“, sagt Denecke. Das Ambiente soll kreativ, modern und industrial sein: Vintage-Möbel, antike Holzwerkbänke, „Opas“ Ohrensessel, Industrielampen und ausgefallene Dekorationen werden die Inneneinrichtung ausmachen. Hauptsache „kein Einheitsbrei“.

Dass das Konzept ankommt, weiß das Trio aus ersten Erfahrungen. Denn Lüdenscheid wird der zweite Standort des Cafés „Schröder‘s“ sein. Bereits 2016 eröffnete Amalia Schröder ihren Laden nach eigenen Vorstellungen in Olpe. Kurz darauf traf sie auf Rüdiger Völkel, einen Unternehmer aus Kreuztal, der sich in das Konzept „verliebte“, wie Denecke erzählt. Die drei schlossen sich zusammen und gründeten eine Gesellschaft. Schröder als Erfinderin, Völkel als Gesellschafter und Denecke als Geschäftsführer. 

Alte Möbel, Holz und Industrie prägen die Café-Optik...

Ihr erklärtes Ziel: „Das Café multiplizieren. Wir wollen zwei, drei Läden selbst betreiben, um zu lernen und dann ein Franchise-System aufbauen, das in allen Mittelstädten funktioniert“, sagt Denecke. „Man soll überall erkennen: Das ist ,Schröder‘s‘.“ Neben der Einrichtung seien die Produkte ein wesentlicher Baustein: „Wir setzen auf Qualität und auf Partner aus der Region. Der Kuchen wird selbst und frisch von den Mitarbeitern gebacken, die Milch kommt vom Bauern und nicht aus dem Supermarkt, das Brot backt der Bäcker nach unseren Vorstellungen für uns.“

Neben der Einrichtung seien die Produkte ein wesentlicher Baustein: „Wir setzen auf Qualität und auf Partner aus der Region. Der Kuchen wird selbst und frisch von den Mitarbeitern gebacken, die Milch kommt vom Bauern und nicht aus dem Supermarkt, das Brot backt der Bäcker nach unseren Vorstellungen für uns.“ Angeboten werden künftig aber „nicht nur Kaffee und Kuchen“, sagt Denecke. 

...die in Olpe bereits umgesetzt wurde.

Auch Porridge, Frühstück, Sandwiches und Salate prägen die Speisekarte. „Wir bieten auch selbst gemachte Limonaden an und haben einen hohen Anspruch an unseren Kaffee.“ Denn der sollte nicht nur qualitativ hochwertig und fair gehandelt sein, sondern auch besonders und traditionell zubereitet werden. Um all ihre Vorstellungen umsetzen zu können, gibt es allerdings noch einiges zu tun: „Die Lage an der Altenaer Straße ist perfekt, wir müssen aber vieles umbauen“, sagt Denecke. Decke und Böden werden neu gemacht, um dem Stil des Cafés in Holz-, Beton- und Metall-Optik zu entsprechen. „Außerdem gestalten wir alles barrierefrei.“ Dafür arbeiten sie mit Lüdenscheider Handwerkern sowie dem Architekturbüro KKW zusammen. „Wir wollen Mitte Dezember eröffnen – das wird sportlich, ist aber machbar“, ist Denecke sicher.

Große Außenterrasse

Besonders stolz seien sie auf die 87 Quadratmeter große Außenterrasse, die seitens der Stadt bereits genehmigt wurde, sagt Denecke. Bis zur Eröffnung soll sie stehen und Platz für mindestens 20 Gäste bieten. „Wir wollen sie auch in den kalten Monaten öffnen, mit Heizpilzen und Wolldecken wird das ein Highlight und sehr gemütlich.“ Im Innenbereich werde es mindestens 60 Sitzplätze geben, öffnen wollen sie das Café künftig morgens um 9 und bis 21 Uhr. „Unser Team stellen wir noch zusammen, wir möchten gerne etwa fünf Mitarbeiter für das Café finden“, sagt Denecke und schließt ab: „Ich war schon immer auf der Suche nach neuen Ideen und Projekten im Einzelhandel. Dieses Konzept hat mich überzeugt. Wir sind uns alle einig: Das muss nach Lüdenscheid.“

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