Besonderer Gast bei Busch-Jaeger

Umwelt-Ministerin besucht Unternehmen im MK - Vorbild für Berlin

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Die Bundesministerin Svenja Schulze (Mitte) mit den Vertretern von Busch-Jaeger und der SPD-Spitze vor Ort an der Elektro-Ladestation.

Lüdenscheid – Die „Mission to Zero“, preisgekröntes Zukunftsprojekt der Firma Busch-Jaeger Elektro am Freisenberg, beeindruckte auch die Ministerin aus Berlin: Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, besuchte am Montag im Rahmen einer Wahlkampftour den ABB-Standort in der Bergstadt.

Vorher hatte sich Schulze bereits in Brilon die Waldbestände angeschaut, nachher ging es weiter nach Kamen. Beim Termin in Lüdenscheid mit der SPD-Spitze (u.a. Bürgermeister Dieter Dzewas, Bürgermeisterkandidat Sebastian Wagemeyer, Landratskandidat Volker Schmidt und die Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari) rückte der klassische Wahlkampf in den Hintergrund, als die Verantwortlichen technisch aufwändig die 7300 Quadratmeter große, über den Parkplätzen des Firmengeländes installierte Photovoltaikanlage vorführten. 

Ziel des Projektes ist es, den ersten nahezug CO2-neutralen Fertigungsstandort zu schaffen – in zwei Jahren soll es am Freisenberg bei Busch-Jaeger gar keine CO2-Emissionen mehr geben. 2019 gab’s dafür den Deutschen Solarpreis, nun den Zuspruch der Ministerin.

Angeregte Diskussion: Adalbert Neumann (hinten) und Svenja Schulze.

 

Das Projekt nahm Schulze durchaus als Vorbildprojekt mit an die Spree („Ich will, dass solche Technik weltweit aus Deutschland geliefert wird...“). Allerdings auch die Bitte, politisch mehr dafür zu tun, den Amortisierungszeitraum für solche Projekte zu verkürzen, über die CO2-Steuer Anreize zu schaffen, um eine Umrüstung für Firmen, aber auch für private Häuslebauer attraktiver zu machen. 

Schulze bezeichnete das, was sie in Lüdenscheid gesehen hatte, als „die positiven Bilder“, die sie gut auf ihre Tour „Wir schaffen Wunder“ mitnehmen könne. Außerdem hatte sie für die Stadt den Ratschlag im Gepäck, ein Projekt dieser Art über die kommunale Richtlinie der nationalen Klimaschutz-Initiative bezuschusst zu bekommen. Hierfür habe der Bundestag gerade erst die Mittel erhöht. Die Gäste aus der Politik zückten schnell ihre Blöcke – die Anregung wurde gerne notiert.

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