Busch-Jaeger-Mitarbeiter bekommen Ideen-Oskar

LÜDENSCHEID – Großer Erfolg für vier Mitarbeiter der Lüdenscheider Firma Busch-Jaeger Elektro: Beim alljährlich ausgetragenen „Ideenprogramm“ des Busch-Jaeger-Mutterkonzerns ABB gewannen sie den Goldenen und den Silbernen „Ideen-Oskar“. Insgesamt, so heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens, erzielte der Wettbewerb im 59. Jahr seines Bestehens Einsparungen von etwa 2,1 Millionen Euro. Gestern verlieh der ABB-Vorstand die Preise.

Im Jahr 2009 hatten laut ABB reichten 4357 Mitarbeiter insgesamt 2726 Ideen eingereicht. Damit liege die Mitarbeiterbeteiligung wie in den Vorjahren auf einem konstant hohen Niveau. Im Gegenzug habe ABB im Jahr 2009 Prämien in Höhe von etwa 350 000 Euro an die ideenreichen Beschäftigten ausgeschüttet. Die Mitarbeiter hätten nicht nur Kreativität bewiesen, sondern auch eine hohe Teamfähigkeit: Knapp ein Drittel der 2009 eingereichten Ideen sei in gemeinsamer Arbeit entstanden. Auch die diesjährigen Preisträger seien durchweg Mitarbeiter-Teams.

Der Goldene Ideen-Oskar ging in diesem Jahr nach Lüdenscheid. Hier durfte sich ein Team in der Montage von Unterputzschaltern freuen. Zur Verpackung von Schaltern und Steckdosen nutzen mit Vassiliki Kiromiti und Roger Geltenpoth jetzt teilweise die in der Logistik bereits vorhandenen Verpackungsanlagen. Durch die gesteigerte Effizienz in den Abläufen spart ABB rund 79 000 Euro im Jahr.

Alev Kurt und Nuray Elmas konnten den zweiten Platz für sich verbuchen: Bisher musste die 15-teilige Endmontage-Anlage laut ABB von vier Mitarbeitern betreut werden. Durch eine Optimierung der Abläufe und diverse technische Verbesserungen werde diese Aufgabe jetzt von drei Mitarbeitern pro Schicht übernommen. Die prämierte Idee entspreche Einsparungen von jährlich rund 77 000 Euro.

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