Bus-Unfall am Sauerfeld: Ursachenforschung läuft

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Feuerwehrmänner flexen die Reste des Ampelmastes unter dem havarierten Buss ab, damit er bei Vollsperrung der Kreuzung von der Unfallstelle geschleppt werden kann. - Fotos: van de Wall

Lüdenscheid - Der Busunfall an Heiligabend auf dem Sauerfeld hat nach letzten Erkenntnissen einen Sachschaden von mindestens 50.000 Euro gefordert. Bei der MVG hat die Suche nach Ursache und Verantwortung begonnen.

Wie MVG-Sprecher Jochen Sulies sagt, streite der 23-jährige Fahrer jeglich Schuld ab und behaupte, die Feststellbremse betätigt zu haben.

Der demolierte Fahrbahntrenner und die Reste der Ampel am unteren Sauerfeld. - Foto: Moos

Der MAN-Bus ist neun Jahre alt und sollte im nächsten Jahr außer Dienst gestellt und verkauft werden. Sulies: „Alle Wartungen sind erfolgt, wir schließen einen technischen Defekt erst einmal aus.“ Der Wagen habe einen Wert von 30 000 Euro gehabt. Sollte sich der Verdacht auf grobe Fahrlässigkeit erhärten, muss der Fahrer mit Ansprüchen auf Schadensersatz und einem Bußgeldverfahren rechnen.

Bei der Firma Jungkurth laufen die Vorbereitungen für die Reparaturen. Projektleiter Björn Karnbach kündigt Tiefbauarbeiten für die 2. oder 3. Kalenderwoche an. Es muss ein neues Fundament gegossen werden. Bis zu vier Wochen dauert es, bis es ausgehärtet ist, dann werden ein neuer Peitschenmast und eine Laterne installiert. Die Gesamtkosten sollen bei etwa 21.000 Euro liegen.

Olaf Moos

Busunfall in Lüdenscheid

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