LED-Technik spart Geld und CO 2

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Horizontal und vertikal ausgerichtete neue Leuchten in der Pausenhalle des Bergstadt-Gymnasiums ersetzen die klobigen alten Lampen und sorgen für passendes Licht auch an Wänden.

Lüdenscheid - Drei Lüdenscheider Schulen profitieren von der Unterstützung des Bundes. Die Pausenhallen des Bergstadt-Gymnasiums und der Adolf-Reichwein-Gesamtschule sowie die Klassenräume der Theodor-Heuss-Realschule sind qualitativ mit LEDs besser ausgeleuchtet. Gleichzeitig sinkt der Energieverbrauch massiv. Dafür sind insgesamt 246.100 Euro investiert worden.

Mehr als ein Drittel der Summe, genau 86.600 Euro wurden vom Forschungszentrum Jülich beigesteuert, das als Projektträger für das Bundesumweltministerium Klimaschutz in Kommunen umsetzt.

„Das lohnt sich an dieser Stelle“, zieht Ralf Ziomkowski von der Zentralen Gebäudewirtschaft der Stadt schon früh eine Bilanz. Die Leuchten würden sich nach voraussichtlich 13 Jahren amortisieren. Veranschlagt ist eine Lebenszeit von 20 Jahren.

In der Praxis sei es nicht unwahrscheinlich, dass die Leuchten sogar noch länger halten. Über die 20 Jahre spart die Technologie rund 1300 Tonnen Kohlendioxyad ein. Weitere Projekte dieser Art sind durch die Stadt aktuell nicht beantragt.

Den Grund dafür nennt die ZGW bereits in ihrem Geschäftsbericht für das Jahr 2013. Im laufenden Betrieb arbeite man bauliche Reparaturen und Instandsetzungen ab und kümmere sich um Anforderungen an die Gebäudesicherheit. Das Budget lasse für energetische Maßnahmen aktuell kaum noch Raum, heißt es darin.

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