Entschädigung für Kriegsopfer

Hanns-Günther Ottos Antrag bewilligt 

Hanns-Günther Otto hat für seine Zeit in Kriegsgefangenschaft eine Entschädigung in Höhe von 2500 Euro erhalten.

Lüdenscheid - Hanns-Günther Otto hat vom Bundesverwaltungsamt eine Entschädigung in Höhe von 2500 Euro für seine Zeit als Kriegsgefangener nach dem 2. Weltkrieg bekommen. 

Die LN hatten vor einem Monat über das Schicksal des heute 90-Jährigen berichtet. Der gebürtige Breslauer war als 16-Jähriger in ein russisches Kriegsgefangenenlager in der Ukraine gesteckt worden und musste fünf Jahre in einem Bergwerk schuften.

Ende 2017 hatte er einen Antrag auf Entschädigung gestellt, dann aber zunächst nichts mehr gehört und sich an die LN gewandt.

Die Große Koalition hatte 2015 beschlossen, sowjetische Kriegsgefangene für ihr Leid zu entschädigen. Sie sollten jeweils 2500 Euro erhalten. Hanns-Günther Otto hatte betont, ihm gehe es nicht in erster Linie um das Geld, sondern ums Prinzip.

Dennoch freute er sich natürlich über die Anerkennung.

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