Bundestagswahl: Wahllokale von 81 auf 67 reduziert

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Martina Pfeiffer freut sich, dass schon sämtliche Wahlhelfer für die insgesamt 87 Wahlvorstände gefunden sind.

Lüdenscheid - Die Reduzierung der Wahlvorstände für die Bundestagswahl am 22. September von 81 auf 67 bringt eine Ersparnis von 5600 Euro. Dies teilte Martina Pfeiffer, stellvertretende Wahlamtsleiterin, auf Anfrage der LN mit.

Sie freut sich, dass sämtliche 696 Helfer für die 67 Wahlvorstände und die 20 Briefwahlvorstände (jeweils acht Personen) mit nur einem Aufruf gefunden werden konnten. Die Liste mit der Besetzung aller Wahllokale sei bereits komplett erstellt.

Für die Wähler gibt es durch die geringere Zahl der Stimmbezirke keine Änderung. Sie gehen wie gewohnt in ihre bisherigen Wahlgebäude. „Wir haben lediglich Stimmbezirke zusammengelegt, wo es anhand der Zahl der Wahlberechtigten möglich war“, sagte Pfeiffer. In der Schule Schöneck beispielsweise gebe es im September nur noch zwei statt vier Wahllokale, im Seniorenheim Weststraße nur noch eines statt bisher zwei. „Bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr wird die Zahl der Stimmbezirke aber wieder aufgestockt.“ Von den 20 Briefwahlvorständen sei man jetzt nicht abgerückt, weil bei Bundestagswahlen erfahrungsgemäß immer sehr viele Menschen per Brief ihre Stimme abgeben.

Wahlberechtigt sind am Stichtag 22. September rund 52 500 Lüdenscheider – etwa 1600 weniger als bei der letzten Bundestagswahl 2009. Über die Wahlbeteiligung in knapp drei Monaten kann das Wahlamt natürlich nichts sagen – 2009 lag sie in der Bergstadt bei 66,9 Prozent, deutlich niedriger als bei der vorletzten Wahl 2005 mit noch 74,2 Prozent.

Die Wahlbenachrichtigungen werden etwa vier Wochen vor der Wahl verschickt, teilte Pfeiffer weiter mit. Dann werde auch das Briefwahlamt der Stadt eingerichtet. Briefwahlunterlagen könnten Interessenten auch wieder über das Internet auf der Seite der Stadt Lüdenscheid anfordern. - wok

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