Für die Linke

Dieser Lüdenscheider kandidiert für den Bundestag

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Der deutsche Bundestag: Hier vertreten die heimischen Abgeordneten die Interessen der Bürger.

Auf einer Mitgliederversammlung der Linken des Kreises Olpe und des südlichen Märkischen Kreises wurde am Wochenende der Lüdenscheider Otto Ersching einstimmig zum Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 149 (Olpe/Märkischer Kreis I) nominiert.

Lüdenscheid – Das erklärten die Linke in einer Pressemitteilung. Otto Ersching ist 56 Jahre alt, verheiratet und hat drei Söhne. Seit November 2020 ist er Mitglied des Lüdenscheider Stadtrates.

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl72.313 (Stand: 31.12.2019)

Dieser Lüdenscheider kandidiert für den Bundestag

Als staatlich geprüfter Maschinenbautechniker habe er in seiner langjährigen beruflichen Tätigkeit eine Reihe von Firmen kennengelernt. Er sei mit der Situation des Industriestandortes Südwestfalen bestens vertraut, schätze die Leistungen der Beschäftigten und kenne ihre Probleme sowie Ängste, gerade auch in der aktuellen Krisensituation.

Als stellvertretendes Betriebsratsmitglied in einem mittelständischen Unternehmen und als aktiver Gewerkschafter setze er sich dafür ein, dass nicht wieder die abhängig Beschäftigten die Kosten der Krise zu bezahlen haben, unter anderem durch die Verlagerung von Betrieben in Billiglohnländer, unentgeltliche Mehrarbeit, prekäre Arbeitsverhältnisse und Entlassungen.

Otto Ersching (links) wurde am Wochenende von den Linken einstimmig als Bundestagskandidat nominiert.

In seiner Bewerbungsrede kritisierte Ersching die Privatisierung der gesellschaftlichen Daseinsfürsorge. Gerade im Gesundheitsbereich zeige sich in der Coronakrise, dass die Schließung von Krankenhäusern und die Gewinnorientierung in der Gesundheits- und Krankenpflege konkret Menschenleben kostet.

Dieser Lüdenscheider kandidiert für den Bundestag

„Gesundheit, soziale Sicherheit, Bildung und Wohnen dürfen sich nicht der Profitlogik ausliefern, sondern sind öffentliche Aufgaben der Daseinsvorsorge“, sagte Otto Ersching in seiner Bewerbungsrede.

„Die Pandemie wird hoffentlich irgendwann vorbei sein. Aber die Klimakatastrophe ist allgegenwärtig. Die Gier nach Reichtum macht nicht Halt vor der Zerstörung von Natur, Umwelt und Klima. Nur mit radikalen Maßnahmen ist unser Planet noch zu retten“, sagt Ersching weiter und erklärt: „Unter kapitalistischen Bedingungen sind grundlegende gesellschaftliche und soziale Probleme im Interesse der Mehrheit der Menschen nicht zu lösen. Wir brauchen eine andere, eine menschliche Gesellschaft. Dafür kämpfen wir als Linke in diesem Land.“

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