Immer noch Stau und Ärger

Linksabbiege-Verbot auf Bundesstraße im MK: Straßen.NRW hofft, dass sich Problem erledigt

Wettringhof Linksabbiege-Verbot
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In Wettringhof wurde ein Linksabbiege-Verbot eingerichtet, das von vielen Autofahrern ignoriert wird.

Das Linksabbiege-Verbot, das durch einen Rechtspfeil wirksam wird, wird weiterhin ignoriert. Was viele befürchtet haben, ist jetzt auch passiert. Es gab einen Unfall an der Problem-Kreuzung. Straßen.NRW ist ob der Situation in Lüdenscheid-Wettringhof ratlos und hofft nur, dass es bald vorbei ist. Wie Autofahrer und Anlieger aus.

Jetzt ist es doch passiert. Nachdem die Polizei zuletzt verstärkt Kontrollen des Linksabbiege-Verbots an der Kreuzung L694/Werdohler Landstraße (B229) durchführte und zahlreiche Verstöße sanktionierte, kam es laut Polizeisprecher Christof Hüls nun erstmals zu einem Unfall im Kreuzungsbereich in Wettringhof. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, ereignete sich der Vorfall am Dienstagnachmittag. Eine Autofahrerin aus Altena wollte von der L694 verbotenerweise nach links in die Werdohler Landstraße einbiegen und stieß mit dem Hyundai eines Lüdenscheiders zusammen. Verletzt wurde niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 2 500 Euro.

Problem-Kreuzung im MK: Viele verstehen die Bedeutung des Rechtspfeils nicht

Seit Wochen klagen Anwohner und Autofahrer über die Situation in Lüdenscheid-Wettringhof. Aufgrund der Sperrung des Höhenwegs nutzen viele Ortskundige mit dem Ziel Werdohl, Plettenberg oder Herscheid die L694 zwischen Brundscheid und der Werdohler Landstraße (B229) als Schleichweg. Aufgrund langer Rückstaus hat Straßen.NRW in Abstimmung mit der Polizei an der Kreuzung von L694 und B229 in Wettringhof ein Linksabbiege-Verbot eingerichtet. Kontrollen belegen, dass es von vielen Autofahrern ignoriert wird.

Am Dienstag ereignete sich ein Unfall an der Problemkreuzung in Wettringhof.

Nur Ärger in Wettringhof: Straßen.NRW hofft, dass es bald vorbei ist.

Die daraus folgenden Staus im Berufsverkehr auf der L694 gehören weiterhin zur Tagesordnung. Auf Anfrage sagte Straßen.NRW-Sprecherin Julia Ollertz, dass weitere Maßnahmen über das Linksabbiege-Verbot hinaus nicht möglich seien. Man bitte um Geduld und hoffe, dass sich das Problem durch Freigabe des Höhenwegs in der nächsten Woche von selbst erledige. Zuletzt hatten ortsunkundige Autofahrer berichtet, dass sie sich einen früheren Hinweis auf das Linksabbiege-Verbot Richtung Werdohl wünschen würden - zum Beispiel an der Kreuzung zwischen Brunscheider Straße und L694. Einmal dort abgebogen, gerate man in den Stau und erfahre erst ganz unten an der Kreuzung, dass die gewünschte Fahrtrichtung gesperrt ist.

Das absolute Chaos herrschte am Mittwoch, als zu allem Überfluss auch noch die B229 wegen gefährlicher Öl-Lachen auf der Fahrbahn gesperrt werden musste. Ein Lkw-Fahrer hatte Ölkanister verloren.

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