Bundeskanzlerin zeichnet Lüdenscheider Arche-Team in Berlin aus

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Ute Gall (2.v.r.) und Marie-Luise Menke als Vertreterinnen der Arche freuten sich über die Anerkennung ihrer Arbeit und nahmen die Urkunde von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Gründer des „startsocial“-Wettbewerbs, Dr. Dieter Düsedan, entgegen.

Lüdenscheid - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Berlin 25 soziale Initiativen ausgezeichnet, darunter das Team der Arche Lüdenscheid.

Die Hoffnung war groß, doch am Ende hat es nicht ganz gereicht. Bei der Preisverleihung nach dem Bundeswettbewerb „startsocial: Hilfe für Helfer“, die jetzt im Bundeskanzleramt in Berlin stattfand, ist die Initiative „Care House“ der Arche Lüdenscheid leer ausgegangen.

Bundeskanzlerin Merkel hat sieben der 25 eingeladenen Initiativen mit Geldpreisen ausgezeichnet und einen Sonderpreis verliehen. Wie Inga Nierhoff, Leiterin der Arche-Akademie, direkt nach der Preisverleihung im LN-Gespräch sagte, hält sich die Enttäuschung der Care-House-Macherinnen in Grenzen. 

„Wir sind sehr froh, dass wir überhaupt unter den 25 erfolgreichsten Kandidaten waren, die eingeladen worden sind.“ Die Bewerbung habe der Gevelndorfer Initiative „enorm viel gebracht, die Coaches haben uns großartig weitergeholfen“. 

„startsocial“ fördert ehrenamtliche soziale Initiativen seit 2001 mit einem bundesweiten Wettbewerb. 100 soziale Initiativen gewannen im Herbst 2018 ein Beratungsstipendium von „startsocial“. 

Gemeinsam mit erfahrenen Fach- und Führungskräften arbeiteten sie vier Monate an der Weiterentwicklung ihrer Organisationen, Projekte und Ideen. Die 25 überzeugendsten Initiativen waren von der „startsocial“-Schirmherrin Angela Merkel zur Preisverleihung ins Bundeskanzleramt eingeladen. 

Der Sonderpreis ging an „Elektriker ohne Grenzen“ aus Karlsruhe. Sechs weitere Gruppierungen bekamen Geldpreise. Das Arche-Care-House bietet Bürgern Beratung und Betreuung in den eigenen vier Wänden.

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