St. Michael feiert Karneval

WERDOHL ▪ Vampire, Erdbeeren und sogar ein Monopoly-Spiel versammelten sich am Samstag im Pfarrsaal, um unter dem Motto „Bis(s) zum Ende der Nacht“ Karneval zu feiern.

Passend zum Motto hatten sich die Gruftis der Pfadfinder als Vampire verkleidet. Zu Beginn wurde „Blutschnaps“ verteilt – Wackelpudding, der mit Schnaps statt mit Wasser hergestellt wurde. Das Publikum hatte viel Spaß mit dieser kleinen Begrüßung, stellte sich der Verzehr in der Theorie doch einfacher dar, als er dann wirklich war.

Auch in diesem Jahr gab es wieder ein buntes Programm, an dessen Gestaltung sich einige Gruppen innerhalb der Gemeinde beteiligt hatten.

Nach einer kurzen Begrüßung eröffneten die Theaterspatzen das Programm mit einer Clownparade. Zu bekannten Karnevalsliedern wurde getanzt – und die Stimmung schon mal angehoben, um bei den folgenden Programmpunkten immer ausgelassener zu werden.

In ihrer Büttenrede „Schlittschuhbahn im Pfarrgarten“ nahm Christel Stirnberg das ein oder andere Gemeindemitglied sowie die Pater Kamil und Irenäus aufs Korn und erntete dafür verdient viel Applaus.

Ein weiterer Höhepunkt der Karnevalsfeier stellte die Tanzeinlage des Gemeinderates dar. Unter dem Motto „Black and White“ traten sie in weißen und schwarzen Strumpfhosen auf. Dabei trug, sehr zum Vergnügen des jecken Publikums, jeder nur ein Bein jeder Strumpfhose, was die Choreographie wirklich einzigartig machte. Die begeisterten Narren forderten jubelnd und klatschend eine Zugabe; der Gemeinderat kam dieser Aufforderung sicher gerne nach und zeigte erneut einen kleinen Teil der Choreographie, wieder unter großem Jubel. Nach diesem Programmpunkt war die Stimmung dann endgültig auf dem Höhepunkt und die Narren tanzten zwischen den Aufführungen ausgelassen in den Reihen.

Der Erlös aus dem Büfett soll, so wurde es in der Begrüßung erwähnt, in zwei Projekte fließen. Zum einen möchte die Gemeinde ihren Pfarrsaal ein wenig verschönern. Zum anderen soll von diesem Erlös das Kindergarten-Projekt des CVJM unterstützt werden.

Für die Musik sorgte, nach einem Ausfall aus familiären Gründen im letzten Jahr, erneut Unterhalter Werner Bürgel, der die Stimmung im Saal nur zu steigern wusste.

Stefanie Gerdes

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