Rathaus: Büroschilder kaum lesbar und zu hoch

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1 Meter 80 groß, gute Augen – diese Voraussetzungen sollte schon haben, wer die Büroschilder der Behindertenvertreter lesen will.

Lüdenscheid - Es klingt nach Schildbürgerstreich. Die Büroschilder im Rathaus sind kaum lesbar und zu hoch angebracht - auch dort, wo regelmäßig die Sprechstunden des Schwerbehindertenbeauftragten stattfinden. Besserung scheint aber in Sicht.

Die ehrenamtliche Behindertenbeauftragte Monika Schwanz informierte die Mitglieder der Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung bei der Oktober-Sitzung über die jetzt angebrachte Beschilderung am Rathausbüro in der zweiten Etage, wo regelmäßig Sprechstunden stattfinden – auch die des Schwerbehindertenbeauftragten. Leider, stellte die Vorsitzende frustriert fest,  seien die Schilder extrem hoch angebracht und so klein beschriftet, dass sie kaum zu entziffern seien.

Frank Kuschmirtz, als Betriebsleiter der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) auch für die Beschriftung der Rathausbüros zuständig, findet die Lösung selbst unbefriedigend, einheitliche Maßstäbe gleichwohl wichtig. Man lebe mit alten Standards, für den großen, neuen Wurf fehle derzeit das Geld. „Ich sehe die Bedenken und die Nöte, die daraus entstehen, schon“, betonte er aber auch. Vielleicht könne man als Einzellösung mal eine Variante ausprobieren, die neuesten Vorgaben entspreche und beispielhaft zeige, was möglich sei. Gemeinsam mit den Behindertenvertretern will er nun die Wünsche sammeln – „mit der klaren Absicht, den Zustand zu verbessern“. - sum

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