„Eine Vermittlerrolle ist selbstverständlich“

Bürgermeister-Wahl in Lüdenscheid: Jens Holzrichter (FDP) im Interview

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Jens Holzrichter (FDP) will Bürgermeister von Lüdenscheid werden. Der 51-Jährige ist als Gruppenleiter in der Kreditabteilung der Sparkasse Lüdenscheid tätig und seit 2001 Ratsherr.

Lüdenscheid – Jens Holzrichter möchte Nachfolger des scheidenden Bürgermeisters Dieter Dzewas werden. Der FDP-Kandidat ist seit 2001 Mitglied im Stadtrat und Vorsitzender seiner Fraktion. Jan Schmitz sprach mit dem 51-Jährigen, der seit seiner Geburt in Lüdenscheid lebt.

Als Sie 2009 Bürgermeisterkandidat waren, erhielten Sie 7,62 Prozent der Stimmen. Welches Ziel haben Sie diesmal? 

Mein Ziel ist es, Zweiter zu werden. Jetzt werden die Karten in Lüdenscheid neu gemischt. Nach 16 Jahren lässt Dieter Dzewas von seinem Amt ab, und da ist natürlich Raum für einen Neuanfang. Und ich finde, es kann kein Tabu sein, dass jemand von der FDP sagt: Ich traue mir das zu und ich möchte Bürgermeister werden. Ich glaube, dass diesmal die Gelegenheit ist, zu fragen: Was für eine Art Bürgermeister will ich? Und ist das Parteibuch wirklich die Hauptqualifikation? 

Was müsste passieren, damit Sie Zweiter werden? 

Wir reden bei der Kommunalwahl von einer Bürgermeisterwahl in einer Stadt mit rund 76000 Einwohnern. Das ist zwar kein Kuhdorf hier, aber ich glaube schon, dass die Persönlichkeit, das Ansehen vor Ort und der Bekanntheitsgrad eine gewisse Rolle spielen. Ich traue mir zu, unter die letzten beiden zu kommen und dann gibt es eine Stichwahl, wo ich sage, da habe ich rechnerisch sogar noch bessere Chancen als im ersten Wahlgang. Mein Ziel ist es, in die Stichwahl zu kommen. 

Sie sehen sich also auf Augenhöhe mit den Kandidaten von SPD und CDU? 

Ich glaube, was die Befähigung angeht, sehe ich mich zu Recht auf Augenhöhe mit den anderen Kandidaten, aber natürlich sind die Parteibücher unterschiedlich und deswegen habe ich nicht so eine große Hausmacht wie jemand, der aus einer sogenannten Volkspartei stammt. 

Ihre Kandidatur hat im konservativen Lager für Erstaunen gesorgt. Halten Sie sich selbst für den besseren konservativen Bürgermeisterkandidaten? 

Nein, ich bin kein konservativer Bürgermeisterkandidat. Ich bin Liberaler und habe fast 20 Jahre im Rat gesessen, fast die Hälfte der Zeit in der Ampel-Kooperation und die andere Hälfte in der Zusammenarbeit mit der CDU. Natürlich gibt es hier nicht FDP-Politik pur – aber was ist denn Kommunalpolitik? Ist das dicke Ideologie und bekämpfen wir uns hier wegen Auslandseinsätzen der Bundeswehr? Das ist in Lüdenscheid anders. 

Spätestens bei der Stichwahl müsste sich die Frage trotzdem stellen, ob Sie der bessere konservative Kandidat sind, oder gehen Sie davon aus, dass Sie mit Herrn Wagemeyer in die Stichwahl kommen? 

Das kann ich nicht sagen. Das ist ja das Wesen der Demokratie, dass wir uns dieser Wahl unterwerfen müssen und abwarten, was das Volk entscheidet. Ich käme mit beiden zurecht in der Stichwahl. Sie würden beide schlagen? Ja, jeden von beiden. Beide gleichzeitig geht ja nicht. Ja natürlich würde ich das tun. Wenn ich mir das nicht zutrauen würde, dann würde ich mich auch nicht so breitbeinig hinstellen. Diesmal mach’ ich ernst. Ich halte es auch für richtig. In der aktuellen Krisenzeit wird uns ja vieles bewusst und wir merken auch, wie der Zusammenhalt in der Bevölkerung – gerade in Lüdenscheid – immer wieder in solchen Situationen, wirklich funktioniert. Ich finde, man kann das auch ruhig mal im Stadtrat abbilden: Warum muss man denn immer so ein Lagerdenken zelebrieren und sagen: Ich bin der Konservative, du bist der Sozi und wir gucken uns nur aus der Ferne an. Das ist doch Quatsch. 

Gab oder gibt es Politiker, zu denen Sie aufgeschaut haben?

Es gibt Persönlichkeiten in der FDP und außerhalb, bei denen ich sage: Das sind gute Politiker. Das liegt oft an deren Naturell und oft auch am Idiom. Ich finde zum Beispiel Franz Müntefering total sympathisch, weil man ihm den Sauerländer anhört. Nur deswegen, weil er eben nicht so aalglatt und abgeschliffen ist, sondern natürlich. So etwas mag ich, wenn es eben nicht so Lackaffen sind. 

Weil wir gerade von Lackaffen sprechen: Wie viel Lindner-FDP steckt denn in Ihnen?

Was meinen Sie mit Lindner-FDP? 

Die Kampagne 2017 zum Beispiel hat ja in den Köpfen ein neues Bild der FDP geprägt: Locker flockig, im Unterhemd, schwarz-weiß, cool. 

Also die Kampagne ist immer noch schwarz-weiß, auch kommunal. Ich sehe im Unterhemd bestimmt nicht gut aus. Ich glaube, außer diesen Äußerlichkeiten, die Profis beschäftigen und der Bevölkerung auch nicht entgehen, ist es wichtig zu sagen: Wir sind ja Leute wie Du und ich und wir können auch alle nicht hexen. Wir sind jetzt nicht die klassische Wirtschaftspartei, alles Leute mit schwarzen Aktenkoffern und schwarzen Anzug. Gut, bei mir bin ich das seit 30 Jahren gewohnt, berufsbedingt, dass ich so rumlaufe. Aber Sie werden mich so auch nicht beim Kneipenbesuch erwischen, es sei denn ich komme gerade von der Arbeit. 

Kommt das vor, dass Sie nach der Arbeit in die Kneipe gehen?

Gestern zuletzt. Sehr gut in Corona-Zeiten. Die lokale Wirtschaft und Gastronomie zu unterstützen! Das mach’ ich sogar regelmäßig. Als ich letzten September aus Brügge in die Stadt gezogen bin, hatte ich mich schon darauf gefreut, dass ich von fast jeder Veranstaltung zu Fuß nach Hause gehen kann. 

Nimmt man die Stadt denn anders wahr, ob man in Brügge wohnt oder in der Innenstadt? 

Als Brügger ist das Lüdenscheid. Und wir in Brügge sind zwar nicht separatistisch unterwegs, aber wenn man in den Bus einsteigt, sagt man: Einmal Lüdenscheid, bitte. Und der Fahrer fragt da auch nicht weiter. Die Grenze verläuft da offenbar zwischen Brügge und Lüdenscheid. Es ist schon was anderes, denn man unterstellt eher eine ländliche Struktur und dass es so etwas in der Stadt nicht gibt. Das trifft aber nicht zu, wie ich beobachte, denn wenn ich mich tatsächlich nach der Arbeit in meine Kneipe setze, sitzen da fast jeden Tag die gleichen Personen. Das ist nicht anders, als wenn ich jetzt in die Dorfkneipe gehe. 

Was bekommt denn derjenige, der Sie wählt, was er bei den Mitbewerbern nicht bekommt? 

Sie oder er bekommt einen erfahrenen Kommunalpolitiker, einen Menschen, der will, dass sich im Verhältnis der Politiker untereinander und der Politiker zur Verwaltung, aber auch an einigen Stellen innerhalb der Verwaltung die Zusammenarbeit verbessert, der eher eine neutrale Perspektive einnimmt und nicht sagt, ich bin jetzt automatisch dem einen oder anderen Lager zugeordnet, allein aufgrund meiner Parteizugehörigkeit ist eine Vermittlerrolle selbstverständlich. Ich glaube schon, dass es wichtig ist, jemanden zu haben, der jetzt nicht eine gewisse Klientelpolitik betreibt, sondern sagt: Wir gehen die Dinge sachlich an. 

Das könnte man „Bürgermeister für alle“ überschreiben. Die Frage ist: Sind die beiden anderen Kandidaten das nicht? 

Ich will nicht über die anderen Kandidaten reden, und schon gar nicht schlecht, denn sie sind beide nicht nur sympathisch, sondern auch umgänglich. Und es ist wichtig, dass wir uns auch nach der Kommunalwahl, egal wie sie ausgeht, noch vernünftig unterhalten und zusammenarbeiten können. Und das traue ich allen zu. Aber ich halte mich für unvoreingenommener, weil ich nicht einer bestimmten Richtung anhänge und ich glaube, dass ich mehr Unabhängigkeit mitbringe, weil ich auch darauf angewiesen bin. 

Was würden Sie denn als Bürgermeister für Unternehmen tun? 

Ein großes Thema werden Gewerbeflächen sein. Es ist politisch brisant, weil leider das Ideal eines jeden Kommunalpolitikers, dass alte Brachen neu genutzt werden, nicht richtig funktioniert. Das liegt einerseits daran, dass es ein teureres Verfahren ist. Zum anderen sind die Unternehmen auf Expansion angewiesen, auch auf Modernisierung – und die können sie häufig am alten Standort aus räumlichen oder technischen Gründen nicht verwirklichen. Sie suchen neue Flächen und wenn wir ihnen die nicht bieten, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie sie irgendwann woanders finden und wir die Unternehmen nicht durch Knapphalten von Gewerbeflächen umerziehen können. Der Unternehmer sucht sich eine Fläche in Drolshagen, nur zwei Autobahnabfahrten weiter, hat sein Problem gelöst und sagt: Feierabend, auf Wiedersehen, Lüdenscheid. Das ist genau der Grat, auf dem wir wandern. Es wird schwieriger, Standorte zu finden, die auch landschaftlich und ökologisch erträglich sind. Das ist eine große Aufgabe, die eigentlich nur noch in Kooperation mit Nachbarstädten gemeistert werden kann. Siehe Rosmart. Es ist ja wie unter einem Brennglas genau das Problem, das Sie gerade geschildert haben. Ja. Aber auch Rosmart wird nicht ewig reichen, dann sprechen wir über das nächste. Das ist ein Prozess, der sich Gottseidank über Jahrzehnte hinzieht. Eine kluge, vorausschauende Vorratspolitik der Stadt heißt nicht, da ruft einer an und ich fange jetzt an zu suchen. Das ist ein wichtiges Thema, ich spreche es deswegen an, weil es immer das öffentlichkeitswirksamste und auch umstrittenste ist. Nehmen wir Rosmart: Die, die am meisten hinterher waren, dass Rosmart 1 entsteht, war die Stadt Altena. Ich sag mal, die ganze Stadt Altena ist eine einzige Brache. 

Sie kriegen das Interview noch mal zur Freigabe. Da können Sie noch einmal drüber nachdenken.

Ich muss ja in Altena auch keine Kommunalpolitik machen. Man sieht es ja auch an solchen Beispielen, dass es nicht so funktioniert mit dem Flächenrecycling. Aber es spielen auch Preise eine Rolle. Es sind in Lüdenscheid schon Unternehmen nicht wegen mangelnder Flächen, sondern wegen zu hoher Preise woanders hingegangen. 

Wie weit muss denn die Gewerbesteuer sinken, damit Sie zufrieden sind? 

Ich sage jetzt keinen Hebesatz. So weit wie es geht. Wir haben ja vor Jahren die Gewerbesteuer nicht aus Jux und Tollerei erhöht, sondern weil wir dazu gezwungen worden sind, um den Haushalt auszugleichen und haben das übrigens im Gleichschritt gemacht mit der Grundsteuer. Aber trotzdem darf man es nicht übertreiben. Der Staat darf nur so viel kassieren wie er unbedingt braucht. Nur über das unbedingt gibt es immer wieder Streit. 

Sie werden nach Ihrer Wahl auch Chef der Stadtverwaltung mit mehr als 1.100 Mitarbeitern. Was würden Sie anders machen als Ihr Vorgänger und wo sehen Sie dringenden Handlungsbedarf? 

Mein Vorgänger hat alles in allem gute Arbeit geleistet. Er hat die Stadt gut repräsentiert und ist bei fast allen Details aus der Verwaltung auskunftsfähig. Das beeindruckt mich sehr. Das ist nichts, was einer Verbesserung bedarf. Ich finde wichtig, dass ein Bürgermeister auch in der Öffentlichkeit zu sehen ist und ansprechbar ist für die Leute und die Unternehmen. Eine der ersten Maßnahmen, die ich innerhalb der Verwaltung für sehr wichtig halte, ist die Handlungsfähigkeit des Verwaltungsvorstands zu verbessern. 

Sprechen wir da über Personen?

Ja, der Verwaltungsvorstand besteht natürlich aus einer Handvoll Personen, und die Geschäftsverteilung innerhalb des Verwaltungsvorstands wird ein Thema sein, mit dem ich mich auseinandersetze, um dort ein besseres Gleichgewicht zu schaffen. Beim Zuschnitt der Dezernate ist Veränderung nach 16 Jahren Dieter Dzewas für die Beteiligten auch keine Überraschung. Einige sehnen sich vielleicht sogar danach. 2022 steht die nächste Wahl der Dezernenten an und dann hängt es wahrscheinlich auch davon ab, in welcher Konstellation Sie oder ein anderer dann die Geschäfte der Verwaltung führen. Das hindert einen aber nicht daran, schon mal zwei Jahre vorher dem einen oder anderen die Hosen stramm zu ziehen.

Haben Sie da Spaß dran? 

Nein, aber wenn es nötig ist... 

Thema Sicherheit: Sehen Sie Handlungsbedarf in Lüdenscheid? 

Ich glaube, dass wir das subjektive Sicherheitsgefühl der Leute nur verbessern, wenn wir mehr Präsenz zeigen und zwar nicht durch Technik, durch Kameras, sondern durch Ordnungskräfte. Wir wollen hier keinen Polizeistaat und auch keine Patrouillen, die die Leute einschüchtern, aber ich glaube schon, dass Präsenz eine ganz wichtige Rolle spielt. Das kostet Geld. Es hat ja zu Beginn des Lockdowns eine gemischte Streife von Ordnungsamt, Polizei und kräftigen weiteren Mitarbeitern der Verwaltung gegeben, die Versammlungen aufgelöst und durch einen breitbeinigen Auftritt für Ordnung gesorgt hat. Ich brauche so etwas nicht als Dauerzustand, aber man kann daran erkennen, dass die Präsenz viel bringt und nicht Technik. Als Vorsitzender des Bau- und Verkehrsausschusses haben Sie beste Sicht auf das Verkehrs- und Baumanagement in der Stadt, und diejenigen, die sich da sonst noch so tummeln. 

Was würde mit Ihnen als Bürgermeister besser beim Verkehr?

Ich glaube, beim Straßenbaustellen-Management läuft noch nicht alles ganz glatt. Vielleicht muss man das Verfahren überdenken, ob man es wirklich den Baufirmen überlässt, die Anwohner darüber zu unterrichten, dass eine Baumaßnahme ansteht. Denn es passiert viel zu oft, dass die Anwohner erst von der Baustelle erfahren, wenn der Bagger schon in der Hauseinfahrt steht. Da muss man überlegen, ob man als Stadt nicht sagt, das machen wir selbst. Das bedeutet zwar Aufwand, aber ich habe dieses Theater nicht jedes Mal. Das größte Ärgernis ist die Endlosbaustelle Rathaustunnel, die zum Glück keine Baustelle der Stadt Lüdenscheid ist, weil sie kostenmäßig total aus dem Ruder läuft. Deswegen bin ich heilfroh, dass es nicht unsere Baustelle ist und wir nicht hinter Asbest-Experten hinterherlaufen müssen. Die Kommunikation ist auch ein großes Problem bei Straßen.NRW. Das kann kein Bürgermeister dieser Stadt beschleunigen. 

Als Fraktionsvorsitzender waren Sie in der Ampel-Kooperation seit 2009 an vielen Entscheidungen beteiligt. Welche Kröte mussten Sie denn schlucken, die Ihnen bis heute noch schwer im Magen liegt? 

(Überlegt lange). Kann ich Ihnen nicht nennen. Die Kooperation mit der SPD und den Grünen läuft wirklich gut, weil eine Vertrauensbasis vorhanden ist. Jeder hat sein Revier und jeder setzt seine Duftmarken, aber nicht so, dass es den anderen stinkt. Die Parteipolitik ist da schon stark verwässert. Es gab einige Sachen, die wirklich weh getan haben, wie zum Beispiel das Haushaltssicherungskonzept zu reformieren. Da mussten wir nach vier Jahren mal ran, und da fanden die fiesen Steuererhöhungen statt. Das ist etwas, das mir heute noch wehtut, aber es war nicht zu vermeiden. Es gibt keine Entscheidung, die für mich nicht akzeptabel war. 

Sie haben das Lüdenscheider Klimapaket als Vorsitzender im Bau- und Verkehrsausschuss einstimmig verabschieden können. Ich kann mich an Ihren Stolz darauf noch gut erinnern. Sind Sie von den Kandidaten der grünste Bürgermeister? 

Das kann ich nicht sagen. Es war ja auch ein besonderer Moment. Nicht nur diese eine Ausschusssitzung, sondern auch die anschließende Ratssitzung. Ich fand es toll bei diesem Klimapaket, dass wir alle gleich grün waren. Und ich glaube auch, dass wir als Stadt nach wie vor stolz darauf sein können, dass wir so weit vorne sind. Das müsste sich nur im Alltag auch zeigen. Wie grün sind Sie denn im Alltag? Ich werde jetzt nicht behaupten, dass ich in die Stadt gezogen bin, damit ich nicht Auto fahren muss. Ich trenne meinen Müll genau so akkurat, wie es jedem Deutschen nachgesagt wird. Eine Sünde kann ich einräumen: Wegen des geringen Verbrauchs habe ich eine Kaffeemaschine mit Aluminiumkapseln. Das ist total böse. Und ich bin Fleischesser, das ist ökologisch auch bedenklich. Aber ich finde es auch richtig, dass wir uns jetzt nicht planmäßig zum Höhlenmenschen zurückentwickeln, weil wir da den geringsten Schaden in der Natur angerichtet haben. 

Ich habe das zusammengetragen: Sie sind unter den Kandidaten der erfahrenste… 

Ja. 

...der vernetzteste… 

Vielleicht. 

Sie sind der bekannteste… 

(Überlegt) Ja, glaube ich. 

Bereuen Sie es nicht manchmal, in der FDP zu sein? 

Nein (lacht). Sehen Sie, dass ist das, was ich die ganze Zeit sage. Ich bin doch kein Extremist, dass das Parteibuch jetzt so ein Hindernis sein soll. Ich bin davon überzeugt, dass die Leute die Einsicht haben und sagen: Das ist der beste Mann dafür. Es geht mir so ähnlich wie damals, als meine Oma sagte: Helmut Schmidt ist ein toller Politiker, er ist nur in der falschen Partei. Wenn die Leute das von mir sagen und mich trotzdem wählen, ist es ja in Ordnung. Aber ich bin überzeugt davon, in der richtigen Partei zu sein, denn in allen anderen würde ich nicht glücklich.

Interview mit dem Kandidaten der SPD: Sebastian Wagemeyer.

Interview mit dem Kandidaten der CDU: Christoph Weiland.

Alle Informationen zur

Kommunalwahl in Lüdenscheid 2020 haben wir hier zusammengefasst

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