„Sie haben Lüdenscheid nicht weitergebracht“

Bürgermeister-Wahl in Lüdenscheid: Christoph Weiland (CDU) im Interview

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Der 44-jährige Lüdenscheider Christoph Weiland ist Leiter des weltweiten Vertriebs und der Administration bei der Firma Selbach GmbH, einem Hersteller von Getränke-Technologie. Der gelernte Diplom-Kaufmann ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

Lüdenscheid – Mit der Nominierung von Christoph Weiland als Bürgermeisterkandidat sorgte die Lüdenscheider CDU für eine Überraschung. Er ist zwar seit 2016 Mitglied im Jugendhilfeausschuss, ansonsten trat er bis dahin politisch aber nicht in Erscheinung. Den fehlenden Stallgeruch sieht er als entscheidenden Vorteil im Kampf um das Bürgermeisteramt. Jan Schmitz sprach mit ihm.

Seit wann sind Sie politisch interessiert? 

Seit der Wende. Als das losging, war ich 13. Ich habe die gesamte Zeit sehr intensiv und sehr aktiv miterlebt. Das war der Zeitpunkt, wo ich zu einem politischen Menschen geworden bin. 

Seit wann sind Sie politisch aktiv? 

Seit die Kita-Beiträge in Lüdenscheid erhöht wurden. Ich fand sie vom Zeitpunkt, von der Höhe und der Kommunikation her unangemessen. Die politische Entscheidung kam sehr unvermittelt mit Erhöhungen über mehrere Jahre. Interessant dabei ist: Ich war gar nicht selber betroffen, sondern bin damals von Mitgliedern von Kita 21 gefragt worden. Wir waren dann in einem sehr engen Austausch. Das war eines der wesentlichen Themen, die mich zu jener Zeit politisiert haben. 

Haben Sie bereits Gespräche mit anderen Parteien geführt und wo spüren Sie am ehesten Unterstützung außerhalb der CDU? 

Persönlich bin ich mit vielen Leuten im Gespräch. Ich war vor ein paar Tagen bei der Fraktion der Grünen zu Gast und dort in einem engen, sehr intensiven Austausch. Ich glaube im Politischen gibt es immer Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Rückenwind empfinde ich aus mehreren Richtungen. Es gibt immer Schnittmengen mit allen Parteien, allein wenn man schon die programmatischen Aussagen nebeneinander hängt. Den größten Rückenwind bekomme ich aber eigentlich vom normalen Lüdenscheider. 

Wer ist der normale Lüdenscheider?

Ich habe ein Prinzip: Jeder, der sich bei mir meldet, bekommt eine Antwort. Der normale Lüdenscheider ist derjenige, der mir eine E-Mail schreibt oder mich anruft, und mir ein Problem schildert, wo es zum Beispiel um die Vermüllung des Spielplatzes Breslauer Straße/Hochstraße geht. Wir machen dann einen Termin aus und kommen darüber ins Gespräch und stellen letztlich fest, dass Lüdenscheid an vielen Stellen verbessert werden kann. 

Sie sind im Vergleich zu den Mitbewerbern unbekannt. Ist das eher Vorteil oder Nachteil? 

Ich weiß nicht, ob man den Bekanntheitsgrad messen kann. Ich bin immer ein Freund davon gewesen, auf meine Stärken zu gucken statt auf andere zu blicken. Wenn es darum geht, im politischen Raum bekannt zu sein, dann kann das stimmen. Ich weiß nicht, ob das ein Vorteil oder ein Nachteil ist. Ich erlebe bei vielen, dass es bezogen auf Lüdenscheid ein Vorteil sein kann. Das andere ist: Unbekannt ist immer relativ. Ich habe lange Theater gespielt und jedes Jahr sind 3.000 Leute gekommen. Es kommt immer darauf an, auf welchen Bereich man schaut. Das führt zu interessanten Erlebnissen am Wahlkampfstand, wenn jemand sagt: Irgendwoher kenne ich Sie schon. Und dann ist es nicht selten, dass wir aufs Theater kommen. 

Welche Rollen haben Sie denn schon gespielt? 

Verschiedene. Einen Tankwart, etwas bieder. Die schönste Rolle war eine Doppelrolle aus Geschäftsmann und aus Pfarrer: „Der Mann, der zweimal war“. Das war auch meine letzte Rolle. Ein sehr sanfter Pfarrer und ein sehr strikter Geschäftsmann. Sie haben die Rollen getauscht. Der Pfarrer hat ein geschäftliches Problem des Geschäftsmanns auf seine liebevolle Art gelöst, und der Geschäftsmann hat in seiner konsequenten Art die Kirchengemeinde vor dem Ruin gerettet. Und im Rollenprofil sind beide dann aufeinander zugelaufen. 

Welche Rolle hat Ihnen denn besser gefallen? Der Pfarrer oder der Geschäftsmann? 

Es ist mir beides sehr schwer gefallen zu spielen. Gerade am Anfang des Stücks, weil es darum ging, die Rollen bei Mimik und bei Gestik komplett voneinander zu trennen. Ich fand es gegen Ende sehr schön, wo das ineinander verschmolzen ist – immer mit einer gewissen Gewichtung. Das hat mir am meisten Spaß gemacht, und die Rolle als Geschäftsmann hat mir noch etwas besser gefallen. 

Pfarrer und Geschäftsmann: Manche würden sagen, das ist die perfekte Mischung für einen Kandidaten der CDU. Was können Sie aus einer solchen Doppelrolle in das angestrebte Amt hinüberretten? 

Ich glaube, dass viele Dinge eine Frage von Kompetenz und Professionalität sind – das ist das Geschäftliche. Aber ich weiß auch, dass Menschlichkeit nie eine untergeordnete Rolle spielen darf. Es geht immer um Leute, die etwas betrifft. Das, was entschieden wird, hat Auswirkungen auf Menschen. Und da ist es ein Unterschied, ob ich reiner Geschäftsmann in einem Konzern bin und mal eben entscheide, hier fallen 4.000 Arbeitsplätze weg. Oder ob ich in einem mittelständischen Unternehmen verantwortlich bin, wo ich mir bei Personalentscheidungen immer wieder die Frage stellen muss, welche Familien oder Gesichter dahinter stehen.

Pfarrer zu sein, heißt taufen und beerdigen. Was würden Sie als Bürgermeister taufen und was beerdigen wollen? 

Ich würde einen neuen Stil der Kommunikation aus der Taufe heben: Dinge offen zu benennen, mit Menschen reden, bevor Entscheidungen getroffen worden sind. Beerdigen würde ich alternativlose Entscheidungen. 

Was war so eine alternativlose Entscheidung?

Ich habe ja selbst die Straßenerschließung rund um die Denkfabrik miterlebt. Bürgerbeteiligung stelle ich mir eigentlich so vor, dass Menschen zusammenkommen, Ideen haben, Anregungen geben. Das wird dann von Politik und Verwaltung aufgenommen und umgesetzt. Mein Eindruck aber war, dass zum Beispiel bezogen auf die Straße Zum Weißen Pferd eine fertige Planung mit Kosten vorgestellt wurde mit der Ansage: Liebe Bürger, bezahlt dafür. Das, was aus meiner Sicht Menschen mit am meisten bewegt, ist diese Ohnmacht – einerseits relativ kurzfristig zur Kasse gebeten zu werden, aber andererseits nicht die Möglichkeit zu erhalten, in irgendeiner Form mitzubestimmen. Das ist definitiv eine Vorgehensweise, die ich beerdigen würde. 

Was wäre besser? 

Es wäre besser, von vornherein Planbarkeit zu schaffen. Den Leuten reinen Wein einzuschenken und zu sagen, diese Maßnahme steht an, diese Grobidee haben wir und nun wollen wir einen gemeinsamen Weg finden – und dann dafür die Leute mit an den Tisch zu holen. 

Ein Pfarrer muss ja auch predigen. Welche Impulse und Schwerpunkte wollen Sie setzen?

Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung, weil es Voraussetzung ist für eine erfolgreiche Stadtentwicklung, was letztlich der zweite Schwerpunkte wäre. Eine erfolgreiche Stadtentwicklung ist Voraussetzung für eine Belebung der Innenstadt. Was mich und viele Familien bewegt, ist das Thema Kinderbetreuung, sowohl was die Verfügbarkeit einer ausreichend großen Zahl von Plätzen angeht als auch die Bezahlbarkeit. Und auch sehr wichtig: Eine bürger- und mitarbeiterfreundliche Verwaltung, wenn es darum geht lösungsorientierte Ansätze zu finden, aber auch wenn es um die Schaffung von Rahmenbedingungen geht, unter denen Mitarbeiter motiviert arbeiten können.

Ihnen sind 65 Mitarbeiter unterstellt. Wie gelingt es Ihnen, ihre Mitarbeiter zu motivieren? 

Indem ich von mir selbst mehr verlange als von jedem anderen, indem ich auch meine Mitarbeiter fordere, indem ich sie aber gleichzeitig auch vor Ängsten schütze und indem wir konkret mit abgestimmten Maßnahmen an Zielen arbeiten. Das ist nach meiner Erfahrung nicht nur erfolgreich, sondern auch das, was letztlich allen am meisten Spaß macht. 

Haben Sie unter Ihren 65 Mitarbeitern Beamte? 

Nein. Aktuell nicht.

Glauben Sie, dass es möglich ist, das Konzept umzusetzen trotz des relativ engen Korsetts, das Sie als Verwaltungschef bekommen? 

Man kann eine Verwaltung sicherlich nicht eins zu eins mit einem Wirtschaftsunternehmen vergleichen. Wir reden aber in beiden Fällen über eine Organisation, über Menschen, und wir reden in beiden Fällen darüber, dass Motivationsfaktoren, Führungsverhalten, Fehlerkultur viele Gemeinsamkeiten bieten und dann durchaus vergleichbar sind. 

Sehen Sie sich im Wahlkampf in der Rolle des Herausforderers? 

Nein, denn dann würde ich gegen einen amtierenden Bürgermeister antreten. Wie würden Sie die jetzige Konstellation beschreiben? Es befinden sich mehrere Bürgermeisterkandidaten in einem Rennen und am Ende entscheidet der Bürger. Ich finde es wichtig, mich darüber zu definieren, wofür ich stehe, und nicht darüber, gegen wen ich stehe. 

Was unterscheidet Sie von Sebastian Wagemeyer? 

Er spielt Gitarre – ich zwar auch, aber vor allem Klavier. Und ich würde mich einem NPD-Kandidaten nicht nur auf der Straße, sondern auch auf einem Podium stellen.

Was unterscheidet Sie als Bürgermeister von einem Sebastian Wagemeyer? 

Was mich definitiv unterscheidet, ist der betriebswirtschaftliche Hintergrund, die Wirtschaftskompetenz und dass ich ein Unternehmen gerade auch durch die aktuelle Krise geführt habe. Ich habe ein Gefühl für die Bedürfnisse von heimischen Unternehmern und Arbeitnehmern und die Fähigkeit, auch wirtschaftspolitisch den richtigen Rahmen zu setzen, um in Lüdenscheid Arbeitsplätze zu erhalten beziehungsweise neue entstehen zu lassen. 

Was benötigen die Unternehmen? 

Sie brauchen vergleichbare Wettbewerbsbedingungen – im Vergleich zu anderen Kommunen bezogen auf die Steuer- und Abgabenbelastung, bezogen auf die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, bezogen auf die Verkehrsanbindung, bezogen aber auch auf Genehmigungsverfahren, was Dauer und Aufwand angeht. Das sind die Punkte, wo mir Unternehmer schon gesagt haben: Da muss Lüdenscheid besser werden, denn wenn sie derzeit eine Standortentscheidung treffen müssten, dann wäre das woanders als in Lüdenscheid. Ich finde, wir müssen alles dafür tun, damit nicht nur Lüdenscheider Unternehmer hier bleiben und hier investieren, sondern es uns auch gelingt, dass sich Unternehmer von auswärts in Lüdenscheid ansiedeln. 

Welche Fehler haben SPD; FDP und Grüne in den letzten elf Jahren gemacht? 

Sie haben Lüdenscheid nicht weitergebracht. Schaue ich zehn Jahre zurück und vergleiche: Was war mit Leerständen, was war mit öffentlicher Sicherheit, wie hoch war die Belastung bei Kita-Beiträgen? Viele dieser Punkte, wenn man sie objektiv betrachtet, zeigen, dass wir uns in den letzten zehn Jahren nicht weiterentwickelt haben, sondern ganz im Gegenteil uns gegenüber dem Status quo zurückentwickelt haben. 

Wo muss Lüdenscheid bis 2025 hinkommen? 

Zu einer Entwicklung in allen Bereichen. Wir brauchen einen strategischen Plan für die Stadtentwicklung. Wir brauchen öffentliche Sicherheit und Ordnung mit konkreten Maßnahmen mit einem Ordnungsdienst, der präsent ist, der ansprechbar ist für den kleinen Mann. Wir brauchen Menschen, die bereit sind, zu investieren, was aber nur funktioniert, wenn nicht Schaufensterscheiben eingeworfen werden oder Schlägereien in der Oberstadt passieren. Bei Sicherheit, Sauberkeit, Ordnung darf es kein Jahr dauern, bis ein Konzept steht und umgesetzt ist. Ein Plan für die strategische Entwicklung muss parallel angegangen und bearbeitet werden, um eine Perspektive gerade für die Einzelhändler, gerade für die Gastronomen, gerade jetzt in dieser Krise zu geben. Damit Lüdenscheider und Menschen, die von außen in die Stadt kommen, sehen, die Stadt hat einen Plan. 

Halten Sie Ausgründungen zum Beispiel bei der Wirtschaftsförderung oder einer Stadtentwicklungsgesellschaft für sinnvoll? 

Ganz klar ist es sinnvoll, wenn Investitionen getätigt werden müssen, eine Stadtentwicklungsgesellschaft – dann bitte aber nicht nur für die Innenstadt – zu gründen, die Schrottimmobilien aufkaufen und entwickeln kann, mittel- bis langfristig Leerstände beseitigt und die Stadt aufwertet. Nicht nur, weil sie anders agiert als eine Verwaltung, sondern vor allem in Hinblick aufs Kapital. In Radevormwald wird darüber nachgedacht, ein Hotelprojekt ins Leben zu rufen, in dem Seminare für Geschäftsleute stattfinden sollen. Das wird – wenn es denn so weit kommt – über einen Fonds finanziert, in den auch Privatleute und Unternehmer einzahlen können. Zielgedanke ist, dass man Bürger und die Wirtschaft so mit ins Boot bekommen könnte. 

Wie viel CDU steckt in dem Bürgermeisterkandidaten Christoph Weiland?

Sehr viel CDU, aber nicht nur CDU. Ich bin kein Ideologe, ich bin Pragmatiker. 

Wie fanden Sie denn den Angriff Ihres Fraktionsvorsitzenden Oliver Fröhling gegen Herrn Wagemeyer? Er sagte, es verfestige sich der Eindruck, dass Herr Wagemeyer eine Marionette des Stadtverbandsvorsitzenden Fabian Ferber sei?

(Überlegt lange). Ich schätze Oliver Fröhling sehr und wir arbeiten sehr gut zusammen, haben aber unterschiedliche Rollen. Er als Fraktionsvorsitzender muss auch die Aktivitäten des politischen Wettbewerbers bewerten und wie ich ihn kenne, hat er für seine Einschätzung nachvollziehbare Gründe. Ich bin jemand, der mit den Menschen spricht, nicht über sie. Ich schaue eher auf das, was verbindet, als auf das, was trennt. Ich bin kein Freund von irgendwelchen Angriffen gegen Personen, da habe ich auch selbst die eine oder andere Erfahrung gemacht, ich bin ein Freund von einer wertschätzenden Kommunikationskultur. 

Was verbindet Sie mit denn mit der SPD?

Mit Sicherheit wird es programmatische Schwerpunkte geben, wo es keine zwei Meinungen gibt. Die Frage ist: Wofür steht die SPD? Wenn man im Lüd-o-mat nur neutral angeklickt hat, dann kommt man bei der SPD auf 67 Prozent und damit auf die höchste Übereinstimmung. Es ist immer die Frage: Was verspreche ich und was kann ich halten? Das ist eine Frage von Integrität. 

Was ist Ihr Ziel für die Wahl am 13. September? 

Mein Ziel ist es, dass die CDU stärkste Fraktion im Rat wird, und ich bei der Bürgermeisterwahl die relative Mehrheit bekomme. 

Was schätzen Sie an Lüdenscheid im Gegensatz auch zu anderen Städten, in denen Sie zum Beispiel beruflich unterwegs sind? 

Ich schätze zwei Sachen: Wir haben hier alles, was wir brauchen. Wir können hier alles einkaufen, haben Unterhaltung und Kultur, breites Vereinsleben, soziale Einrichtungen, Krankenhaus. Es ist ganz wichtig, dass wir das behalten. Das Zweite, was ich schätze, ist der Freizeitwert, Stichwort Naherholung. Wir befinden uns hier in einer Landschaft, die viel zu oft nur zur Kenntnis genommen und viel zu selten wertgeschätzt wird. Ich merke das, wenn mich Freunde aus Großstädten besuchen, die hier auch schon mal hinkommen, um Urlaub zu machen. Da frage ich mich: Sehen wir das auch? Unsere Talsperren zum Beispiel, wo ich immer noch davon träume, dort einen Strand oder ein Badeschiff zu haben. Oder neue Freizeitmöglichkeiten zu schaffen. Canyoning ist vielleicht etwas übertrieben, aber warum nicht durch die Volme wandern mit einem entsprechenden Angebot? Ich sehe eine Menge Potenzial darin, die vorhandenen Angebote zu fördern, vielleicht auch neu zu strukturieren und anders zu vermarkten. Der Lüdenscheider kauft sich eine Ruhrtopcard und fährt ins Ruhrgebiet. Ich stelle mir die Frage: Warum gibt es keine solche Karte für Südwestfalen, damit die Menschen aus dem Ruhrgebiet zu uns kommen? 

Der letzte Bürgermeister der CDU ist Kalli Schmidt. Haben Sie mit ihm schon gesprochen?

Ja klar. 

Und was gibt es Ihnen mit auf den Weg? Welche Fehler sollten Sie nicht machen, die er gemacht hat? 

Da hat er mir nichts zu gesagt (Lacht). Letztlich war es eine reine Bestärkung, er hat nicht sagt, wie ich es angehen soll. 

Nach 16 Jahren Dieter Dzewas: Was würden Sie anders machen? 

Dieter Dzewas ist ein Mensch, den ich unglaublich schätze, weil ich mich immer auf sein Wort verlassen konnte. Aber ich finde auch wichtig, eine politische Agenda zu haben. Die ist für mich im Moment nicht erkennbar – das soll keine Klage sein, sondern ein Verbesserungsansatz. Man muss diese Agenda auch transparenter machen. Die Bürger haben ein Interesse daran, zu erfahren, was hier im nächsten Jahr in Lüdenscheid passieren soll. Da wäre es mir ein Anliegen, zum Beispiel den Neujahrsempfang zu nutzen, die politische Agenda von Politik und Verwaltung vorzutragen. Was wäre denn Ihre Agenda fürs erste Jahr? Das erfahren Sie beim Neujahrsempfang.

Interview mit dem Kandidaten der SPD: Sebastian Wagemeyer.

Interview mit dem Kandidaten der FDP: Jens Holzrichter.

Alle Informationen zur

Kommunalwahl in Lüdenscheid 2020 haben wir hier zusammengefasst

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