„Man muss nicht alles ausgraben“

Günter Spies, Hans-Ludwig Knau und Bürgermeister Dieter Dzewas (von links).

LÜDENSCHEID - „Das ist nicht immer nur Ehre und Freude. Es gibt auch unangenehme Berührungspunkte, vor allem bei baukulturellem Erbe. Insofern ist das keine Selbstverständlichkeit, dieses Amt zu übernehmen!“

Mit diesen Worten bedankte sich Bürgermeister Dieter Dzewas bei zwei Herren, die seit Jahrzehnten wie kaum ein anderer über die Denkmalpflege wachen, der eine unter Tage, der andere darüber. Hans-Ludwig Knau wurde in der Kulturausschuss-Sitzung im Dezember für weitere fünf Jahre zum Bodendenkmalpfleger bestellt, Professor Günter Spies für den gleichen Zeitraum zum Baudenkmalpfleger.

Von Knau habe er gelernt, so der Bürgermeister, dass man nicht immer alles ausgraben muss. Und Günter Spies, seit 1982 ehrenamtlicher Baudenkmalpfleger, habe nicht selten Konflikte innerhalb der Stadt zu lösen und in solchen Fällen Brücken zu bauen.

Urkunden, Blumen und viel Beifall gab’s für die beiden Ehrenamtlichen für dieses nicht selbstverständliche Amt. Der Frühlingsstrauß, so Dzewas, sei eher zum Weiterreichen an die dazugehörigen Damen gedacht.

Anschließend erfuhren die Mitglieder des Kulturausschusses, dass der Bildhauer Basilius Kleinhans, Sohn des Künstlers Bernhard Kleinhans, am 6. März nach Lüdenscheid kommt, um die demolierte Frigga zu untersuchen. - rudi

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