"Jugend musiziert": Urkunden für die Besten

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Urkunden und Rosen gab's für die "Jugend musiziert"-Teilnehmer.

Lüdenscheid – In diesem Jahr konnten sich die Lüdenscheider Teilnehmer des Regional-Wettbewerbs „Jugend musiziert“ wieder über besonders viele erste Preise und Weiterleitungen zum Landeswettbewerb freuen.

Beim Matineekonzert der Preisträger am Sonntag konnte die Leiterin der der Musikschule, Katja Fernholz-Bernecker, nicht nur ein besonders hochklassiges Konzert präsentieren, sondern auch wie gewohnt auch viele Ehrengäste begrüßen.

Bürgermeister Dieter Dzewas überreichte die Urkunden, zu Gast waren auch der Vorsitzende des Schul- und Sportausschusses, Jens Voß, Ulrich Zajusch als 2. Vorsitzenden des Regionalausschusses Jugend musiziert sowie Markus Hacke, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Lüdenscheid, die den Wettbewerb auch in diesem Jahr wieder sponserte.

Dieter Dzewas stellte an diesem Vormittag die Frage, was den Reiz Lüdenscheids ausmacht, und lieferte direkt die Antwort. „Wir bestechen besonders durch unsere kulturelle Infrastruktur. Auch wenn es sich bei Kultur um eine freiwillige Leistung handelt, sorgt sie doch für eine positive Außenwirkung unserer Stadt.“

Mit Blick auf die Wettbewerbsteilnehmer würdigte er deren harte Arbeit. Die Freunde der Musikschule Lüdenscheid überreichten den Musikern nicht nur Rosen für deren Leistungen, sondern sorgten darüber hinaus beim Empfang für die Verpflegung.

Das eigentliche Konzert mit Schülern von Johannes Gehring, Joachim Müller und Karin Zabel, bei dem die Lehrer Andrea Ertz, Sigrun Lemke und Frank Zabel für die Klavierbegleitung sorgten, begann mit Jonathan Hock (Violine), der den 1. Satz für Violine und Orchester in G-Dur von Joseph Haydn intonierte. Als jüngster Teilnehmer aus Lüdenscheid interpretierte Luke Groll (Violine) das Werk „Zu Besuch bei Béla Bartók“ von Andrea Holzer-Rhomberg, bevor Adrianna Hudalla (Violine) gekonnt die Polnische Caprice für Violine solo von Grazyna Bacewicz zu Gehör brachte.

Die Viola ist das Instrument von Julia Isabella Waimann, die damit den „Blues für Benni“ von Eduard Pütz interpretierte. Ihre Schwester Yvonne Jacqueline Waimann entschied sich im Anschluss gegen das im Programm angekündigte Bach-Werk und spielte lieber ein Stück von Fritz Kreisler. Mit der beschwingten „Scène de ballet op. 100“ von Charles-Auguste de Bériot überzeugte Emily Eva Leitgeb (Violine), am Euphonium und begleitet von Luis Barzyk am Klavier spielte Tilman Ertz das Werk „Tubaroque“ von Roger Boutry. Nach der Überreichung der Urkunden an die Preisträger spielte Nadine Katharina Waimann (Violoncello) eine Tarantella von David Popper, bevor Sängerin Fabienne Schoppmeier mit einem emotionalen Gesangsvortrag des Songs „Skyscraper“ einen krönenden Schlusspunkt unter das gelungene Konzert setzte.

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