Auf Jahrzehnte gerüstet

Bürgermeister Dieter Dzewas übergibt die Baugenehmigung an Karsten Meininghaus (li.) und Gerhard Schmier (re.)

Lüdenscheid - „Wenn wir es machen, dann aber auch richtig, so dass wir auf Jahrzehnte gut ausgestattet sind“, beschreiben MVG-Geschäftsführer Gerhard Schmier und Karsten Meininghaus, Vorsitzender des Aufsichtsrats, die Überlegungen im Vorfeld des geplanten Neubaus der Betriebsstelle.

Mehr als ein Jahr habe man die Argumente abgewogen, bevor es zur Entscheidung zum Neubaus im Dreieck Wehberger Straße, Rahmedestraße und Dammstraße gekommen sei – mit der einhelligen Zustimmung des Kreistages.

Am Montag übergab Bürgermeister Dieter Dzewas die Baugenehmigung. „Rote Zahlen lösen sicherlich keine Freude aus, aber die Verbesserung der Abläufe und die Anpassung an ökologische Anforderungen wie die Emmissionsschutzwerte sowie bessere Arbeitsbedingungen sind gute Argumente. Spannend dürfte es auch sein, wie in Anbetracht der demografischen Entwicklung die Mobilität mittels des Busverkehrs eine immer größere Rolle spielen kann. Das ist auch ein Standortfaktor.“

Kreditfinanziert sind die Kosten für Abriss und Neubau in Höhe von 11,5 Millionen Euro. „Die Laufzeit beträgt 20 Jahre. In dieser Zeitspanne erfolgt zu einem festen Zinssatz auch die Tilgung“, erklärte Gerhard Schmier. Aufsichtsratsvorsitzender Karsten Meininghaus hob hervor, dass sich durch den Neubau die Bedingungen sowohl für die Beschäftigten der Märkischen Verkehrsgesellschaft als auch für die Nachbarn des Betriebshofes verbessern.

Die Mitarbeiter werden danach vernünftige arbeitsmedizinische Bedingungen vorfinden, die Nachbarn erheblich weniger von Lärm belästigt. Denn die Busse starten nicht mehr draußen, sondern in der Wagenhalle und fahren entlang einer Lärmschutzwand.

Bis es so weit ist, gilt es beim Um- und Neubau im laufenden Betrieb auch einige logistische Herausforderungen zu meistern, da Arbeiten aus der Betriebsstelle Lüdenscheid auf die MVG-Standorte in Iserlohn und Plettenberg verlagert werden müssen. Dabei ist „Zusammenrücken“ gefragt. Aber der Neubau sei ja auch ein Signal an alle MVG-Arbeitnehmer – „man glaubt an uns!“ - von Martin Messy

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