Sprache öffnet die Türen

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Bürgermeister Dieter Dzewas sowie Ursula Speckenbach und Hermann Scharwächter (v.li.) sind froh über die weitere Förderung der Sprache in Kindertagesstätten.

Lüdenscheid - Schon früh besuchen kleine Mädchen und Jungen ihren ersten Bildungs- und Lernort – den Kindergarten. „Gut, dass dies mit der Verlängerung der Sprachförderung in Kindertagesstätten auch weiterhin unterstützt wird“, freut sich Bürgermeister Dieter Dzewas.

Mit ihm freuen sich auch Fachbereichsleiter Hermann Scharwächter und Fachdiensleiterin Ursula Speckenbach. Denn Bundesfamilienministerin (SPD) Manuela Schwesig hat das 2011 von ihrer Vorgängerin Kristina Schröder (CDU) aufgelegte Schwerpunktprogramm Sprache und Integration unter dem Motto „Beste Chancen für Ihr Kind – von Anfang an“ verlängert.

Damit erhalten die Kindertagesstätte Awo- Am Sonnenhang, die Familienzentren St. Joseph sowie St. Petrus und Paulus und die städtischen Einrichtungen am Wermecker Grund und das effzett am Hebberg auch über das laufende Jahr hinaus jeweils 25 000 Euro vom Bund, um sich möglichst intensiv um die alltagsintegrierte Sprachbildung zu kümmern. „Je früher die Förderung einsetzt, um so besser“, ist Dieter Dzewas überzeugt.

Mit dem Geld wurde und wird in den jeweiligen Einrichtungen eine Fachkraft über Fortbildungen geschult, um sich sich laut Ursula Speckenbach um drei Schwerpunkt zu kümmern:

- die Beratung und Begleitung des Kita-Teams bei der alltagsintegrierten Sprachbildung,

- die sprachliche Unterstützung der Kinder über Alltagsrituale oder verschiedene Projekte,

- die Unterstützung des Kita-Teams bei der Zusammenarbeit mit den Eltern.

„50 Prozent der Eltern haben einen unterschiedlichen Migrationshintergrund“, sagt Hermann Scharwächter und verdeutlicht damit die Notwendigkeit der Förderung.

Für die Förderung und ihre Fortführung hatte die Stadt sich von Beginn an auch in einem Brief an die Bundestagsabgeordneten Matthias Heider (CDU) und Petra Crone (SPD) eingesetzt.

Von Martin Messy

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