Rainer Barths Credo ist „das Team“

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Dieter Dzewas, Dirk Aengeneyndt und Winkel-Chef Rainer Barth (v.li.) am Arbeitsplatz von Gabriela Becker.

Lüdenscheid - „Das ist wirklich vorbildlich – eine zehnprozentige Ausbildungsquote“, lobte Bürgermeister Dieter Dzewas am Dienstag Rainer Barth, Geschäftsführender Gesellschafter der Winkel GmbH, Spezialist für Ruf-Leit- und Kommunikationssysteme in Pflegeeinrichtungen.

36 Mitarbeiter sind in dem kleinen mittelständischen Unternehmen beschäftigt. Hinzu kommen vier Auszubildende, zwei im kaufmännischen, zwei im technischen Bereich. 22 Beschäftigte waren es, als Barth 2009 den Betrieb von Firmengründer Frank-Rüdiger Winkel übernahm. Der Umsatz stieg seitdem um gut eine Million Euro auf 3,8 Millionen. „Mein großes Credo ist das Team“, betont Rainer Barth. „Mir ist es wichtig, Mitarbeiter auf allen Ebenen zu involvieren.“

Heimische Kunden sind das Amalie-Sieveking-Haus, das Awo-Seniorenzentrum, das Haus Elisabeth, das Dietrich-Bonhoeffer-Altenzentrum, das Märkische Seniorenzentrum und die Mani-Tagespflege. Ob Neubau oder Sanierung – die Winkel GmbH bietet individuelle Rufanlage-Lösungen. „Wir wollen damit das Pflegepersonal unterstützen und die Administration so einfach wie möglich machen.“ Man müsse sich frühzeitig mit dem Älterwerden beschäftigen. „Das ist eine gesellschaftliche Herausforderung.“ Dazu gehöre auch, sich Gedanken darüber zu machen, wie man seinen Alltag im Alter sicherer gestalte – zum Beispiel durch die Installation von Bewegungssensoren im Haus, die melden, wenn jemand gestürzt ist und allein nicht mehr aufstehen kann. Auch zum Schutz von an Demenz erkrankten Menschen diene dies. „Das hat nichts mit Überwachung zu tun, sondern erleichtert den Umgang mit den Betroffenen. Man sollte sogar in eine Patientenverfügung schreiben, dass man im Falle eines Falles überwacht werden will“, schlägt Rainer Barth vor.

Die Winkel GmbH ist in Brancheninitiativen vertreten, wenn es um Sensorqualität geht. In vier Vertriebsgebieten sind Mitarbeiter vor Ort, die für den Service sorgen. „Wir sind besonders im Wartungsbereich gewachsen“, sagt Barth, der weiter auf Ausbildung setzt, denn: „Der selbst ausgebildete Mitarbeiter ist der beste.“

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