Bürgerinitiative „Funk-Feuer“ soll zahlen

LÜDENSCHEID – Die Bürgerinitiative „Funk-Feuer“ braucht Geld. Denn weil Alhard Freiherr von dem Bussche-Kessell den Vertrag mit dem Netzbetreiber O2 Ende Dezember einseitig gekündigt hatte, erwartet er nun für sein Entgegenkommen die von der Bürgerinitiative versprochenen 20 000 Euro.

Anwohner der Stadtteile Pöppelsheim und Oeneking fanden jetzt ein Flugblatt in ihrem Briefkasten, in dem der Vorstand der Bürgerinitiative um Spenden bittet. Wie berichtet, hatte die Bürgerinitiative dem Baron das Geld für den Fall in Aussicht gestellt, dass er den Vertrag mit O2 kündigt und damit die Errichtung eines Funkmastes auf einer Kuppe in Pöppelsheim verhindert. „Die Zahlung müssten wir als eine Art Entschädigungszahlung für seinen Pachtverlust sehen“, heißt es in dem Flugblatt der Initiative. Der Baron bestätigte, dass er die Zahlung erwarte, schließlich habe er seinen Teil der Abmachung erfüllt. Gleichwohl wisse er noch nicht, wie der Netzbetreiber auf die Kündigung reagieren werde. „Bis heute habe ich noch nichts gehört, aber wenn da jetzt riesige Entschädigungsforderungen auf mich zukommen, kann es auch sein, dass wir wieder alles rückgängig machen müssen.“

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