„Grüne Oase“ sorgt für Diskussionsstoff

LÜDENSCHEID ▪ Eine „kleine grüne Oase, der die allgemeine Nutzung entzogen wurde“, sorgte in der Sitzung des Umweltbeirates für Diskussionsstoff: Vorausgegangen war die Bürgeranfrage von Wolfgang Utsch, der die fehlende Durchlässigkeit für Fußgänger und Radfahrer sowie die Einzäunung eines Grundstücks im Bereich der Hohen Steinert beklagte.

Dabei ging es um den Bereich zwischen den Straßen Am Weiten Blick und am Drostenstück sowie Lange Sicht und Wassersteige. Wie Nina Niggemann-Schulte vom Fachdienst Verkehrsplanung den 20 Anwesenden am Dienstagabend erläuterte, handelt es sich bei der Fläche – und somit auch dem Weg – um eine private Fläche, so dass von Seiten der Stadt keine Handhabe bestehe. „Da uns zugesagt wurde, dass der Weg auch nach dem Besitzerwechsel für die Öffentlichkeit passierbar ist, sehen wir keinen Handlungsbedarf.“ Dass das Waldgrundstück eingezäunt wurde, hänge damit zusammen, dass aufgeforstet wurde, also neue kleine Bäume gepflanzt wurden.

Doch diese Antwort schien Utsch nicht zufrieden zu stellen, denn er sah weiterhin die Möglichkeiten des „Abkürzens“ für einige Bewohner in Gefahr. „Für sie hat der Weg einen hohen Stellenwert.“ Den konnte Hans-Jürgen Badziura, Fachdienstleiter Umweltschutz und Freiraum, für die Allgemeinheit jedoch nicht ausmachen. „Denn bei jenen, die den Weg nutzen, handelt es sich um die Anwohner von maximal 20 Häusern. Alle anderen nutzen die vorhandenen Gehwege“, verwies er darauf, dass die Stadt für den Erwerb sowie die Bewirtschaftung des Weges gar kein Geld hätte. ▪ kes

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