Bündnis Volme-Agger-Bahn will erst Bahnhofsgebäude

LÜDENSCHEID ▪ Keine Aussicht auf Erfolg hat eine Vorstoß des Aktionsbündnisses Volme-Agger-Bahn, nach dem die Ratsparteien dafür sorgen sollen, erst das Bahnhofsgebäude zu bauen und dann das Ärztehaus.

Initiator des Schreibens ist Christoph Riedel. Er glaubt, dass Mieter aus der Ladenzeile, sollte das Ärztehaus eher realisiert werden, in dieses Gebäude wechseln. Dabei sei es für die Bahnkunden wichtig, in den vorgesehenen Komplex direkt am Gleis Wartehalle, Toiletten und Fahrkartenverkauf vorfinden zu können. Riedel bittet daher die Politik, die Baugenehmigung für das Ärztehaus zurückzuhalten, bis auch das andere Bauprojekt realisiert werden könne. „Wir können doch keine mögliche Baugenehmigung zurückhalten“, erklärte CDU-Fraktionschef Oliver Fröhling. FDP-Chef Jens Holzrichter betonte, es gehe hier um einen fairen Wettbewerb, in dem weder jemand ausgebremst noch protegiert werden dürfe. Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Ingo Diller erklärte, der Vorstoß sei nicht haltbar. Von den Grünen hat Riedel schon eine schriftliche Antwort erhalten. Die Idee sei rechtlich nicht vertretbar, erklärte Kirsten Petereit

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