Weiterbetrieb fraglich

Brügger Vereinshalle in Gefahr

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Düstere Aussichten? Die Zukunft der Brügger Vereinshalle gilt als unklar.

Lüdenscheid - Die Zukunft der Brügger Vereinshalle ist unklar. Das kam auch am Rande der jüngsten Brügger Stadtteilkonferenz zur Sprache. Ausgereifte Lösungsansätze indes scheinen bis dato nicht zu existieren.

Zum Hintergrund: Der Saalbau an der Volme – Träger sind örtliche Vereine und Organisationen – ist einer der großen Veranstaltungsorte in der Stadt und bietet Platz für bis zu 350 Personen. Er wird gern genutzt für Vereins- und Bürgerfeiern aller Art und kann auch für private Feste gemietet werden. In der Vergangenheit sind immer wieder Debatten darüber aufgekeimt, wie der finanzielle und organisatorische Betrieb der Halle gesichert bleiben kann. Auch beim diesjährigen Brügger Neujahrsempfang war das ein Thema.

Mittlerweile hat sich die Situation offenkundig verschärft. Ob die Vereine die Aufgabe des Hallenbetriebs fortan noch allein stemmen können, gilt als fraglich. Mit dem Tod des Brügger Bürgers Volker Jenneboer vor Jahresfrist ist die Lage nicht einfacher geworden. Jenneboer war in Sachen Brügger Vereinshalle stark engagiert.

Inzwischen kursieren diverse Vorschläge für ein zukunftsfestes Hallen-Konzept. Einer davon: die Brügger Stadtteilkonferenz könnte als Gremium den Weiterbetrieb der Veranstaltungsstätte übernehmen. Eine Idee, die bei den Konferenz-Teilnehmern auf Skepsis stößt. Mit dieser Herausforderung sei man überfordert, so der Tenor. Einen anderen Weg brachte Konferenz-Moderatorin Jolanta Stolfik ins Spiel. Sie kann kann sich einen privaten Betreiber der Halle zumindest vorstellen. Ihre Worte: „Es wäre jedenfalls schade, wenn es in der Halle nicht weiterginge.“

Für Anfang April ist ein Treffen geplant, bei es um die Zukunft der Halle gehen soll.    

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